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TV Jahn sucht noch seine Form

Handball-Oberliga TV Jahn sucht noch seine Form

Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt hat im Rahmen seines dreitägigen Trainingslagers beim Drittliga-Aufsteiger Northeimer HC eine deutliche 16:34 (10:17) Niederlage kassiert. Dabei mussten die Eichsfelder unter anderem noch auf Urlauber Tobias Fritsch und wegen der noch fehlender Freigabe auf den bosnischen Neuzugang Ivan Klijak verzichten.

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Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt hat im Rahmen seines dreitägigen Trainingslagers beim Drittliga-Aufsteiger Northeimer HC eine deutliche 16:34 (10:17) Niederlage kassiert. Dabei mussten die Eichsfelder unter anderem noch auf Urlauber Tobias Fritsch und wegen der noch fehlender Freigabe auf den bosnischen Neuzugang Ivan Klijak verzichten.

Quelle: Kracht

Northeim. Stärkster Spieler des TV Jahn war Torwart Thymon Trojanski. Allein im ersten Durchgang parierter er drei Siebenmeter und eine Reihe guter Chancen der Gastgeber. Schwach: Den Eichsfeldern gelangen in der zweiten Halbzeit nur noch sechs Treffer. Offensichtlich steckte ihnen die vorausgegangenen Trainingseinheiten noch in den Knochen.

Froh ist Trainer Artur Mikolajczyk darüber, dass nach der Verlegung des ersten Derbys gegen die TG Münden auf den 6. Oktober die Punktrunde für den TV Jahn erst am 9. September beim MTV Großenheidorn beginnt: „Wir haben noch viel aufzuarbeiten und brauchen deshalb noch Vorbereitungszeit“, betont der Coach, den das Verletzungspech der vergangenen Wochen immer wieder zurückgeworfen hatte: „Ich habe die Mannschaft noch nie zusammen spielen sehen.“

Northeimer HC vs. TV Jahn Duderstadt

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Das Match in Northeim hat die Schwächen wieder aufgezeigt. Zuviele Chancen hatten die Eichsfelder in der ersten Halbzeit liegengelassen. Und so führte der Drittligist nach zehn Minuten bereits 7:2. Ein Glück, das Torwart Trojanski in dieser Phase bereits zwei Siebenmeter pariert hatte und damit einen größeren Rückstand verhindern konnte. „Wir müssen noch hart an uns arbeiten“, ließ der von der TG Münden ins Eichsfeld gekommene Torjäger Justin Brand ausrichten. Ihm gelang mit dem 1:1 (3.) der einzige Ausgleich der Duderstädter. Denen spendete der Ex-Rosdorfer Marlon Krebs, mit sechs Treffern bester Werfer des Northeimer HC, ein wenig Trost: „Die neu zusammengewürfelte Mannschaft zeigt noch Abstimmungsschwierigkeiten, wird aber in der Oberliga sicherlich eine gute Rolle spielen.“

Im Gegensatz zum TV Jahn muss der NHC bereits am kommenden Sonnabend zur Ligapremiere beim südhessischen TV Gelnhausen antreten, der für seine Heimstärke bekannt ist. Möglicherweise wird Northeim bis dahin mit einem weiteren Neuzugang im rechten Rückraum und damit einem Linkshänder aufwarten. Der Grund: Vor rund zwei Wochen hatte sich Christian Stöpler nach zehn Toren im Vorbereitungsspiel beim Zweitligisten Eintracht Hildesheim das Kreuzband gerissen und den Meniskus beschädigt. Damit war für den Linksaußen Stöpler die Saison beendet bevor sie überhaupt so richtig begonnen hatte.

Der TV Jahn ist am kommenden Sonntag in der ersten Runde des HVN-Pokals in Herzberg gegen den Ligakonkurrenten SF Söhre, den MTV Groß Lafferde und den gastgebenden Verbandsliga-Neuling HSG Oha gefordert. Mit welcher Besetzung Trainer Artur Mikolajczyk antreten wird, lässt er noch offen. Der Fokus richtet sich jedenfalls vorrangig der Oberliga-Punktrunde.

NHC: Krebs (6), Haberecht, Meyer (je 5), Seekamp, Gerstmann, Wilken, Hoppe (je 4), Schlüter (2)

TV Jahn: Brand (5), Winkler (5/3), Ujvari (3) Denes (2), Skopic (1)

Von Ferdinand Jacksch

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