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TV Jahn Duderstadt trifft auf Speerwurf-Meister

Handball-Oberliga Männer TV Jahn Duderstadt trifft auf Speerwurf-Meister

Zwei Spiele in Folge ist der Oberligist TV Jahn Duderstadt jetzt ungeschlagen. Dennoch reisen die Eichsfelder am Sonnabend (Beginn 18 Uhr) als Tabellenletzter zu den Handballfreunden (HF) Helmstedt-Büttenstedt.

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Justin Brand und der TV Jahn Duderstadt wollen im Spiel gegen Helmstedt jubeln.

Quelle: Helge Schneemann

Duderstadt. Eine Woche vor dem mit Spannung erwarteten Kreisderby gegen die TG Münden (Sonnabend, 18 Uhr) will der TV Jahn um seine besten Angreifer Justin Brand (66), Tobias Fritsch (35) und Laszlo Ujvari (31) eine gute Generalprobe für das folgende Kellerduell hinlegen. „Wir müssen nicht nur unsere Chancenverwertung, sondern auch Abwehrleistung verbessern und dürfen nicht so viele Gegentore einfangen“, sagt Torwart Ronny Krüger: „Da schließe ich die Torhüter mit ein“, gibt er selbstkritisch zu Protokoll. Duderstadts Trainer Artur Mikolajesyk hofft insgeheim „vielleicht für eine kleine Überraschung zu sorgen. Wir sind auf gutem Wege. Jetzt fehlt uns nur noch ein Quäntchen Glück.“ Man müsse im Angriff geduldig spielen und dürfe in der Abwehr die gefährlichen Helmstedter Flügelspieler nicht zum Zuge kommen lassen, fordert der Coach von seiner Mannschaft. Nicht dabei ist der verhinderte Benjamin Möller.

Helmstedt ist nach der jüngsten 29:36 Niederlage beim Spitzenreiter MTV Großenheidorn angeschlagen; „Vor allem in der Abwehr hatten wir Schwächen“, berichtet HF-Spielertrainer Markus Kopp. „Unsere Fehler hat Heidorn über eine starke erste und zweite Tempogegenstoßwelle gnadenlos bestraft“, so Kopp weiter. „Wir haben einfach zu viel verworfen und Großenheidorn zum Laufspiel eingeladen“ - was den Helmstedter Handballfreunden nicht noch einmal passieren soll.

Dafür schickt der Tabellenvierte mit Neuzugang Gordon Müller (57) seinen gefährlichsten Torjäger ins Rennen. Aber auch der 1,97 Meter große Tim Wiebe (46 Treffer) zerreißt sich immer wieder für die Helmstedter. Wiebe ist von Haus eigentlich Leichtathlet und wurde im Sommer 2013 bei den Deutschen Meisterschaften in Rostock überraschend Deutscher U-20-Meister im Speerwurf.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer kommt aus dem Eichsfelder Lager: Der im August verpflichtete Kroate Ivan Kljak will bald wieder einsatzbereit sein. „Der Doktor sagte drei Monate, und ich hoffe, dass er nicht gelogen hat“, strahlt der Torjäger ein Stück Zuversicht aus. „Ich fühle mich besser, und auch mein Knie sieht besser aus“, sagt Kljak. Jetzt steht aber erst einmal die Rehabilitation an. Danach werde man mehr wissen. Der Kroate hatte sich am 13. Oktober im Spiel gegen Nienburg schwer an der Kniescheibe verletzt und wurde wenige Tage später im Universitätsklinikum Göttingen operiert.

Von Ferdinand Jacksch

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