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TV Jahn Duderstadt zeigt ein großes Kämpferherz

Handball-Oberliga TV Jahn Duderstadt zeigt ein großes Kämpferherz

Auch die größten Optimisten hätten keinen Cent mehr auf Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt gewettet. Im Heimspiel gegen den SV Alfeld lagen die Eichsfelder bereits zur Pause mit 10:17 zurück.

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Der Duderstädter Alexander Kornrumpf (r.), hier gegen den Alfelder Jannis Wilken, der sich gleich zu Beginn der Partie verletzt, zeigt eine engagierte Leistung.

Quelle: Schneemann

Duderstadt. Und angesichts des bisherigen Verlaufs sah es nicht so aus, als läge für die Crew von Christian Caillat noch etwas drin. Letztlich standen die Jahner bei der 29:32-Niederlage auch tatsächlich ohne Punkte da, doch was sich zwischen der 50. und 60. Minute in der Sporthalle „Auf der Klappe“ abspielte, war keineswegs alltäglich.

Zu diesem Zeitpunkt lagen die Jahner mit 21:26 zurück, Justin Brand hatte soeben einen Siebenmeter über das Tor gejagt, und die Mienen der Fans verdüsterten sich von Minute zu Minute. Caillat riskierte viel, stellte konsequent auf eine offene Manndeckung um, wohlwissend, dass sein ohnehin von vornherein dezimiertes Team über die Schmerzgrenze würde hinaus gehen müssen.

Ein Schachzug, der die Alfelder Gäste komplett aus dem Rhythmus brachte. Alles, was in der ersten Hälfte bei den Hausherren nicht geklappt hatte, funktionierte jetzt plötzlich. Die Drucksituation schien sie regelrecht zu beflügeln.

Tor um Tor holten die Duderstädter auf, trauten sich immer mehr zu. Und sie besaßen mit Torwart Magnus Gebhardt, der in der 20. Minute für den glücklosen Christian Schmidt gekommen war, einen sicheren Rückhalt. Nicht zuletzt ihm war es zu verdanken, dass in der 56. Minute die Halle fast Kopf stand. Matthias Heim, auf dessen Schultern durch die Ausfälle der Routiniers viel Last lag, traf zum 27:27-Ausgleich. Die Spannung war nun spürbar, jetzt wollten die Jahner mehr.

Wer allerdings dachte, das Team würde von der kräftezehrenden Manndeckung nun in die Grundordnung zurückgehen, sah sich getäuscht. Allerdings spielten die Jahner jetzt auch nicht mehr so effektiv wie zuvor. Drei Treffer von Andreas Lüer sowie jeweils ein Tor von Maximilian Zech und Andreas Lück bescherten den Alfeldern letztlich doch noch den am Ende schmeichelhaften Sieg.

„Es hätte auch klappen können“, sprach Jahn-Keeper Christian Schmidt seinen enttäuschten Mannschaftskollegen aus der Seele. Coach Caillat machte die völlig verkorkste erste Hälfte für die Niederlage verantwortlich. Doch die Moral, die sein Team anschließend an den Tag legte, muss ihm ganz einfach gefallen haben.

TV Jahn: Schmidt, Gebhardt – B. Kreitz (3), Loest (3), Kornrumpf (4), F. Kreitz (3), Heublein, Möller, Heim (8/1), Brand (7/2), Kesilis. – Beste Werfer Alfeld: Zech (8/5), Lüer (6), Lück (4).

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