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TV Jahn: Ziel nicht aus den Augen verlieren

3. Handball-Liga TV Jahn: Ziel nicht aus den Augen verlieren

Handball-Drittligist TV Jahn Duderstadt hat es am heutigen Sonnabend in der Hand und kann dafür sorgen, dass die ereignisreiche Woche (Rücktritt von Geschäftsführer Rüdiger Anhuef) mit einem positiven Gefühl endet. Um 19.30 Uhr stellen sich die Eichsfelder beim Fünftplatzierten GSV Eintracht Baunatal vor.

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Gemeinsam sind wir stark: Drittligist TV Jahn Duderstadt will sich nicht von seinem sportlichen Ziel abbringen lassen.

Quelle: Walliser

Nach der Rücktrittsverkündung am vergangenen Dienstag vor dem Training der Jahner war an einen normalen Verlauf der Übungseinheit nicht mehr zu denken. „Wir haben danach nur locker Fußball gespielt, damit sich die Jungs nicht noch mit schwierigen Trainingsinhalten auseinandersetzen mussten. An diesem Tag war es an Inhalt genug“, versuchte Jahn-Trainer Thomas Brandes die Niedergeschlagenheit seines Teams ein wenig aufzufangen.

Nach dem ersten Schock („Natürlich gab es Diskussionen, und die Mannschaft hatte jede Menge Redebedarf“, Brandes) konzentrierten sich die Duderstädter in den zwei verbliebenden Trainingseinheiten voll und ganz auf die Aufgabe im hessischen Baunatal. „Wir wollen in Baunatal alles geben“, ist der Coach überzeugt davon, dass die Mannschaft selbst angesichts der ungewissen sportlichen Zukunft nicht vom vorgegebenen Ziel, nämlich dem Erhalt der 3. Liga, abweichen wird.

In Baunatal erwartet die Eichsfelder eine schwere Aufgabe, wobei sie im ersten Vergleich eine sehr gute Figur abgaben und mit 28:22 gewannen. „Baunatal ist eine Mannschaft, die uns liegt. Wir fahren da nicht chancenlos hin“, ist Brandes überzeugt. Für ihn und seinen Co-Trainer Carsten Lembke wird mit ausschlaggebend sein, wie die Spieler die vergangenen Tage verkraftet haben. „Wenn man bedenkt, dass wir fünf Tage vor dem Spiel gegen Münden noch in Northeim verloren haben und dann gegen den Tabellenführer einen Punkt holen, dann kann man sehen, welch große Rolle der Kopf spielt“, macht Brandes klar.

Hoch erhobenen Hauptes können die Duderstädter nach Baunatal reisen, denn die Leistung gegen den Spitzenreiter war zweifelsohne herausragend. „Wir waren gegen Münden noch stärker als gegen Gensungen. Allerdings haben wir es in der letzten Woche versäumt, die sogenannten Big-Points zu machen“, stellt der Sportliche Leiter den Unterschied heraus. Dennoch war die Stimmung nach dem 26:26 ausgesprochen gut.

Auf ihr Können wollen die Gäste auch heute vertrauen. Kleinere Blessuren gibt es innerhalb der Mannschaft zwar zu beklagen, doch das Trainergespann geht fest davon aus, dass alle einsatzfähig sind. So plagt sich Dennis Knudsen mit Schulter- und Fußproblemen herum. Und auch Jan-Philipp Naß ist leicht angeschlagen. Doch all dies wird am heutigen Abend vergessen sein, wenn es in Baunatal nicht nur um zwei Punkte geht, sondern auch darum, zu zeigen, wieviel Charakter in der Mannschaft steckt. „Mein Bestreben ist es, dass es weitergeht. Denn es wäre schon schade, wenn so eine Mannschaft nicht mehr in der 3. Liga spielt“, so Brandes. „Ich selber bin der Unwichtigste in dieser ganzen Geschichte“, verdeutlicht er, gibt aber gern zu, sich sportlich in Duderstadt sehr wohl zu fühlen.

Außerdem spielen: HG Köthen – SVH Kassel, TG Münden – Bad Neustadt, ESV Lok Pirna – SV Bernburg, TV Gelnhausen – HSG Pohlheim, HSG Nieder-Roden – HC Einheit Halle (alle Sbd.), SC DHfK Leipzig – Lehrter SV (So.).

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