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TV Jahn beobachtet Bangen bei der Konkurrenz

Handball-Regionalliga TV Jahn beobachtet Bangen bei der Konkurrenz

30 Spiele, 13 Siege, drei Unentschieden, 14 Niederlagen und somit 29:31 Punkte bei einer Torausbeute von 899:917 – so liest sich die ansprechende Saisonbilanz des Handball-Regionalligisten TV Jahn Duderstadt, der als Aufsteiger im Spieljahr 2008/09 den neunten Tabellenplatz belegte.

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Torjäger: Nerijus Kesilis (am Kreis) und Stefan Pietsch (beim Wurf) erzielten in der zurückliegenden Saison (neben Marco Krist) die meisten Treffer für den TV Jahn Duderstadt.

Quelle: Walliser

Und so sieht das Fazit der abgelaufenen Serie weiter aus: Aufsteiger in die   2. Bundesliga Nord ist der VfL Edewecht. Den Gang in die jeweiligen Oberligen müssen VfL Hameln, ATSV Habenhausen, SV Oebisfelde und Concordia Staßfurt antreten.

Als Aufsteiger in die Regionalliga Nord stehen HF Springe aus Niedersachsen, SG Achim-Baden aus der Nordsee-Liga und HSV Naumburg-Stößen als Vizemeister aus Sachsen-Anhalt fest. Dort hatte Landesmeister SG Spergau auf das Aufstiegsrecht in die  3.  Liga  verzichtet  (Tageblatt  berichtete). 

Neu hinzu aus der 2. Liga kommen OHV Aurich und TSV Bremervörde, die beide Insolvenz angemeldet hatten.  Es sei immer noch nicht klar, ob Bremervörde in der  Regionalliga spielen wird, verlautete dieser Tage aus Kreisen des Zwangsabsteigers. Zwar will sich der frühere Bundesliga-Coach Thomas Gloth dort „aus alter Verbundenheit“ als Sportlicher Leiter einbringen, aber der jüngste Abgang von Marcus Hölling zum TV Schiffdorf deutet eher darauf hin, dass der TSV in der Oberliga weitermachen wird. 

Der Abstieg in die Oberliga droht auch der HSG Wolfen. Da Zweitligist SV Anhalt Bernburg in der Abstiegsrelegation gegen den Drittletzten der 2. Liga Süd, Tuspo Obernburg, zweimal das Nachsehen hatte, war dadurch eigentlich auch das Wolfener Schicksal besiegelt. Sportlich war der SV Anhalt Bernburg nach den beiden Niederlagen im Relegationsspiel gegen TuSpo Obernburg eigentlich abgestiegen. Zwei Insolvenzanträge aus der 2. Liga Süd führten nun allerdings dazu, dass Bernburg und Wolfen doch in ihrer jeweiligen Spielklasse weiterspielen dürfen.

Böhme-Team feiert 22 Siege

Doch zunächst geht der Blick noch einmal zurück: Mit den meisten Siegen (22) sicherte sich der vom  Ex-Duderstädter Ralf Böhme trainierte VfL Edewecht in der verflossenen Saison den Meistertitel in der Regionalliga Nord. Die meisten Niederlagen (26) kassierte Schlusslicht Concordia Staßfurt. HSG Nordhorn II (6) avancierte zum Remiskönig der Liga. Mit 985  Treffern  besaß  Vizemeister HSG Barnstorf-Diepholz den stärksten Angriff. Die schwächste Abwehr (1010 Gegentore) stellte der Absteiger ATSV Habenhausen.

Sechs Spieler erzielten in der vergangenen Saison mehr als 200 Tore: Edewechts Jörn Wolterink (259) gewann die Torjägerkone vor dem Mündener Christian Grambow (246), Wolfens Eric Sindermann (245), den Beckdorfern Stefan Völkers (242) und Paul Gummert (213) sowie Barnstorfer Michael Feldmann (204). 

Torschützenkönig des TV Jahn wurde Kreisläufer Nerijus Kesilis (160) vor Marco Krist (157/60) und dem scheidenden Stefan Pietsch (157/1). Dahinter folgten Matthias Heim (140/13), Mark Tetzlaff (71), Jan Philipp Nass (69),  Marc Wengler (58/28),  Benjamin Artmann (29) und  Lukasz Kobusinki (28). Außerdem trafen Christian Maaß (11), Tobias Thormann (8), Benjamin Möller (5), Sandro Bogott (4) und Maximilian Loest (4). 

Der vorläufige Spielplan 2009/10 sieht vor, dass der TV Jahn die Serie am 5. September mit dem Gastspiel bei Einheit Halle startet und eine Woche später seine Heimpremiere gegen SG Achim/Baden bestreitet. Das erste Derby gegen die TG Münden steigt am 3. Oktober zu Hause in der Halle „Auf der Klappe“. 

Von Ferdinand Jacksch

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