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TV Jahn erfüllt im Final Four nur seine Pflicht

HVN-Pokal TV Jahn erfüllt im Final Four nur seine Pflicht

Mit dem Einzug ins Endspiel hat Drittligist TV Jahn Duderstadt das Final-Four-Turnier um den HVN-Pokal, den Cup des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN), gestern planmäßig hinter sich gebracht. In der heimischen Halle „Auf der Klappe“ gab es für das nicht in Bestbesetzung angetretene Eichsfeldteam im Halbfinale einen 28:24-Pflichtsieg über Verbandsligist HSG Heidmark und im Finale gegen den Tabellenführer der 3. Liga Nord, HF Springe, mit 24:34 (10:20) die befürchtete Niederlage.

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Endspielniederlage gegen Springe: Duderstadts Matthias Heim (am Ball) ist mit sechs Toren bester Werfer seines Teams.

Quelle: Pförtner

Trotz der Abfuhr im Endspiel ist der TV Jahn wie beide Gegner und Ex-Zweitligist OHV Aurich, der auf die Teilnahme am Final Four verzichtete, für die erste Runde im DHB-Pokal qualifiziert.

TV Jahn Duderstadt – HSG Heidmark 28:24 (14:9). In den ersten 20 Minuten tat sich die mit etlichen Reservisten aufgelaufene Jahn-Sieben schwer. Beim Stand von 6:6 musste Christian Wedemeyer einen Strafwurf parieren, um einen Rückstand zu vermeiden. Dank der höheren individuellen Klasse warfen die Hausherren bis zum Wechsel einen klaren Vorsprung heraus, den sie durch Unkonzentriertheiten allerdings fast wieder aus der Hand gegeben hätten. Christian Schmidt verhalf seinem Team mit tollen Paraden aber zu neuer Sicherheit, und auch durch eine kurzfristige dreifache Unterzahl ließ sich der TV Jahn nicht beirren. Nervenstärke bewies zudem Frederik Brandes: Der Linksaußen, der am Freitag im Punktspiel gegen Lok Pirna noch einen Strafwurf vergeben hatte, trat zehnmal an die Linie und traf zehnmal.

TV Jahn: Wedemeyer, Schmidt – Brandes (13/10), Tetzlaff (1), Knudsen (1), Krist (1), Nass (2), Swoboda (2), Brand (5), Kaufmann, Loest (2), Thormann (1), Grolig, Gläser.

Beste Werfer HSG: Rosemann (7/3), Zahn (4), Skornia (4/1).

Stationen: 4:3 (10.), 6:6 (16.), 9:7 (21.), 12:8 (28.), 14:9 (30.); 14:13 (35.), 19:15 (40.), 23:17 (45.), 27:20 (54.), 28:24 (60.).

TV Jahn Duderstadt – HF Springe 24:34 (10:20). Schon nach zwölf Minuten nahm Jahn-Coach Thomas Brandes die erste Auszeit, denn trotz einiger Glanztaten Wedemeyers lag sein Team bereits mit 3:7 zurück. Auch in der Folgezeit wurde die Heimmannschaft für Ballverluste in der Offensive durch die Handballfreunde immer wieder mit schnellen Gegenzügen bestraft. In der Halbzeitpause appellierte Brandes an seine Spieler, sich vom Favoriten „nicht abschlachten zu lassen“. Da seine Jungs jetzt mehr Gegenwehr zeigten und die Gäste einen Gang zurückschalteten, endete die zweite Halbzeit immerhin unentschieden. Allerdings ärgerten sich die Jahner über die Schiedsrichter, die mehrere Springer Treffer gaben, obwohl die Schützen beim Wurf im Kreis gestanden hatten. Noch mehr ärgerte sich Brandes über ein mit einer Zeitstrafe milde geahndetes Foul an Carlos Swoboda, denn der Rechtsaußen schied mit einer Knieverletzung aus (41.). Angesichts der Belastung seiner Sieben durch das Punktspiel am Freitag und das Final Four am Sonntag konnte Brandes mit der klaren Endspielniederlage aber gut leben.

TV Jahn: Wedemeyer, Krüger – Tetzlaff (3), Gläser (2), Brand (3), Kaufmann (1), Heim (6), Loest (1), Nass (1), Krist (1), Grolig, Thormann (2), Brandes (4/3).

Beste Werfer HF: Bergmann (9), Hinz (8/2).

Stationen: 0:2 (3.), 2:2 (4.), 3:7 (12.), 3:10 (15.), 6:15 (20.), 10:18 (27.), 10:20 (30.); 13:21 (35.), 15:28 (45.), 20:30 (51.), 20:33 (53.), 24:34 (60.).

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