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TV Jahn gewinnt gegen Aufsteiger

Handball-Oberliga TV Jahn gewinnt gegen Aufsteiger

Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss. Dachte sich Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt offensichtlich am Mittwochabend im Heimspiel gegen den Aufsteiger TV Stadtoldendorf. Mit 29:26 (14:12) gewannen die Eichsfelder vor eigenem Publikum und strapazierten dabei die Nerven ihres Coaches Frank Mai nicht unerheblich.

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Wird hart attackiert: Duderstadts Rückraumspieler Nikolas Grolig (Mitte), links Andreas Gödeke (Stadtoldendorf).

Quelle: Kunze

Duderstadt. Die freundschaftliche Umarmung zwischen dem Jahn-Coach und Jens „Eisen“ Klingemann, der früher selbst das Jahn-Trikot getragen hatte, vor dem Spiel, war dann auf dem Parkett zwischen den beiden Kontrahenten schnell vergessen, denn den Teams war deutlich anzumerken, wie sehr sie die Punkte wollten. Vielleicht phasenweise sogar eine Spur zu sehr, denn es passierten hüben wie drüben leichte Fehler, die auf große Nervosität zurückzuführen waren.

Besonders zu beobachten bei Jahn-Keeper Christian Schmidt, der in der Anfangsphase mit zwei ungenauen Abwürfen die Stadtoldendorfer ins Spiel brachte. Schmidt steigerte sich allerdings im Laufe der Partie ganz erheblich, bekam von seinem Coach das Vertrauen und spielte, bis auf einen Siebenmeter, die ganze Zeit durch.

Furchteinflößend war ein Name im Team des Neulings

Aufsteiger Stadtoldendorf wirkte allerdings in den ersten Minuten zu harmlos, um die Duderstädter ernsthaft in Gefahr zu bringen. Einzig von Mittelmann Timo Heiligenstadt, zu Regionalliga-Zeiten ebenfalls in Diensten des TV Jahn Duderstadt, ging in dieser Phase Gefahr aus. Furchteinflößend aber war ein Name im Team des Neulings. Dennis von Frankenstein wirkte zwar keineswegs so, sorgte aber nach seiner Einwechslung auf der halblinken Position für viel Bewegung. Wie die Stadtoldendorfer überhaupt nach der Pause stärker wurden, in der 40. Minute sogar bis auf einen Treffer (17:18) an die Mai-Crew herangekommen waren.

Doch die Eichsfelder hatten einen Spieler in ihren Reihen, der den Unterschied ausmachte. Grazvydas Sereicikas, der seinem Spitznamen „Rakete“ alle Ehre machte, traf immer dann, wenn die Luft für die Duderstädter etwas dünner wurde.

Ab der 50. Minute durfte sich dann der Heimtrainer so langsam entspannen, denn der Vorsprung wuchs an. Am Ende hatten die Jahner dann mit drei Treffern die Nase vorn und können sich nun mit breiter Brust auf die kommende Aufgabe vorbereiten. Denn bereits am Sonnabend genießen die Mai-Schützlinge erneut Heimrecht. Zum Derby kommt um 18 Uhr in der Sporthalle „Auf der Klappe“ die HG Rosdorf-Grone, die bereits gestern ihre „Spione“ auf der Tribüne hatte. Unter anderem den ehemaligen Jahn-Torhüter Julian Krüger.

TV Jahn Duderstadt: Schmidt, Wedemeyer-Kuhlenkamp (nur bei einem Siebenmeter eingesetzt)  – N. Grolig (1), V. Grolig, Artmann (2), Loest, Sereicikas (7), Swoboda (3), Müller (5), Heim (7/3), Nass (4).
Bester Werfer Stadtoldendorf: Heiligenstadt (10/3).

Stationen: 1:0 (3.), 4:2 (11.), 8:5 (18.), 12:8 (24.), 14:12 (30./Halbzeit) – 16:15 (36.), 19:17 (41.), 21:19 (47.), 23:20 (50.), 25:23 (54.), 27:23 (57.), 29:26 (60./Endstand).

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Von Redakteur Vicki Schwarze

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