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TV Jahn spielt nicht schön, ist aber erfolgreich

Handball-Oberliga TV Jahn spielt nicht schön, ist aber erfolgreich

Sehr positiv verlief für Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt der Herbstanfang am vergangenen Sonnabend. Mit 24:20 (13:10) gewannen die Eichsfelder vor eigenem Publikum gegen den MTV Vorsfelde und holten sich die von Trainer Frank Mai so sehnlichst erhofften Punkte.

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Wird hart attackiert: Daniel Müller (Mitte) vom TV Jahn Duderstadt.

Quelle: Walliser

Duderstadt. Denn die Enttäuschung nach der Niederlage am zweiten Spieltag in Lehrte saß bei ihm und seinen Jungs ziemlich tief, sie wollten unbedingt sofortige Wiedergutmachung.

„Für mich zählt nur, dass wir gewonnen haben. Es war sicherlich kein schönes Spiel, aber darauf kommt es jetzt auch nicht an“, so ein sehr erleichterter Coach. Für das nicht sehr schöne Spiel waren beide Teams gleichermaßen verantwortlich. Die Vorsfelder gingen besonders in der ersten Halbzeit sehr robust zu Werke, scheuten keinerlei Körperkontakt, selbst wenn er in einigen Fällen schmerzhaft war. „Da hatten wir so unsere Probleme, uns darauf einzustellen“, gab Mai zu.

Wobei den Gästen aus der Nähe von Wolfsburg lediglich eine Führung gelang, nämlich die zum 1:0. Dann waren die Duderstädter am Zuge, die über 4:2 und 7:4 davonzogen, sich zwar den einen oder anderen kleineren Patzer erlaubten, letztlich aber dann doch mit einer Drei-Tore-Führung in die Kabine gingen.

Eigentlich bestand kein Grund, etwas an der eigenen Spielweise zu ändern, denn entschlossen durchgeführte Angriffe brachten auch in der Folgezeit den erhofften Erfolg. Doch die Jahner verschonten auch in diesem Spiel ihren Trainer nicht, der, wie auch die Zuschauer, in der 45. Minute beim Blick auf die Anzeigetafel nichts Gutes ahnte.

Nur noch mit 17:16 führten die Duderstädter. „Wir haben in dieser Phase wieder viele Bälle weggeworfen, die Vorsfelder selber wieder ins Spiel gebracht“, bemängelte Frank Mai, der dann aber kurze Zeit später wieder durchatmen konnte, als seine Jungs in die Erfolgsspur zurückfanden. Beim Stand von 22:19 (58.) hatte der Trainer noch die Option einer Auszeit. „Ich hatte die Grüne Karte noch in der Hosentasche. Aber zu diesem Zeitpunkt war ich mir sicher, dass es reichen würde und habe sie nicht gezogen.“

Der Vorsprung reichte, wurde sogar noch um einen Treffer zum 24:20-Endstand ausgebaut. Wesentlichen Anteil an diesem Sieg hatte Kreisläufer Daniel Müller, der ein Sonderlob seines Coaches bekam. Vier Tore im Angriff, dazu den einen oder anderen Siebenmeter herausgeholt und eine solide Deckungsleistung – Mai war an diesem Abend mit ihm zufrieden.

Aber auch wiederum mit seinem Nachwuchsmann Valentin Grolig. „Er hat drei Tore gemacht, darunter einen Treffer, als wir ihn ganz dringend brauchten, nämlich zum 18:16. Für so einen jungen Spieler war es wieder sehr ordentlich“, lobte der Coach und konnte sich nun auf ein entspanntes Wochenende freuen. Was er anfangen wollte, die Frage erübrigte sich eigentlich von allein: Handball gucken.

TV Jahn Duderstadt : Wedemeyer-Kuhlenkamp, Schmidt –  N. Grolig (1), V. Grolig (3), Artmann (5/5), Loest, Sereicikas (3), Müller (4), Swoboda (2), Heim (5), Nass (1).

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