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TV Jahn wartet auf zwei oder sogar drei Gegner

Handball TV Jahn wartet auf zwei oder sogar drei Gegner

Ein strapaziöses, langes Wochenende steht Handball-Drittligist TV Jahn Duderstadt ins Haus. Zwar bleibt ihm eine Auswärtsfahrt erspart, aber in der heimischen Halle „Auf der Klappe“ muss er sich gleich mit zwei, eventuell auch drei Gegnern messen.

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Härtetest: Duderstadts Kreisläufer Nerijus Kesilis (am Ball) und seine Mitspieler müssen eine hohe Belastungsprobe bestehen.

Quelle: Pförtner

Am Freitag, 4. März, um 20 Uhr steht das Punktspiel gegen den Tabellendritten ESV Lok Pirna auf dem Programm, und am Sonntag, 6. März, steigt das Final Four im HVN-Pokal mit dem Halbfinale gegen HSG Heidmark (12 Uhr). Einen Erfolg des TV Jahn über den Verbandsligisten vorausgesetzt, stünde im dritten Heimspiel innerhalb von drei Tagen um 15.30 Uhr als Endspielgegner dann bereits Spitzenreiter HF Springe aus der 3. Liga Nord parat.

In der Duderstädter Ost-Staffel möchte die „Lok“ auch noch Meister werden, obwohl er mit 30:8 Punkten gegenüber den Titelrivalen TG Münden (33:7) und DHfK Leipzig (32:6) die schlechtesten Karten besitzt. Dennoch fährt die Mannschaft aus Pirna unbeschwert ins Eichsfeld: „Wir haben nicht den Druck, aufsteigen zu müssen“, erklärt Manager Uwe Heller. Perspektivisch wolle der Verein sehr wohl in die 2. Bundesliga aufsteigen, müsse dazu jedoch weitere strukturelle Voraussetzungen schaffen. Heller: „Es bringt uns nichts, wenn wir ein Jahr eine Klasse höher mitspielen und dort nur verprügelt werden.“ Aus diesem Grund ordne der Klub die Nachwuchsarbeit langfristig neu, kurzfristig bemühe er sich um Verstärkungen für die nächste Saison. Drei Spielerverträge liefen aus und würden nicht verlängert, berichtete der Manager, der gemeinsam mit dem Vorstand weiterhin auf Trainer Fritz Zenk setzt.

Um den Klassenverbleib in der Verbandsliga kämpft unterdessen Coach Uwe Muche mit der HSG Heidmark. In Anbetracht der Abstiegssorgen gelte die Konzentration der Punktrunde, dem Pokal-Final-Four blicke man als krasser Außenseiter in freudiger Erwartung entgegen: „Das wird eine tolle Erfahrung für meine junge Mannschaft“, erklärt Muche, dessen Truppe ein Durchschnittsalter von 23 Jahren aufweist. Das Halbfinale gegen die Jahn-Sieben wertet er als ebenso „schönes Bonbon“ wie das Match der ersten DHB-Pokalrunde 2011/12, für die sich sein Team als Halbfinalist auf Niedersachsen-Ebene ja bereits qualifiziert hat.

Als Pokalverteidiger kommen die Springer Handballfreunde nach Duderstadt und stehen nach dem Verzicht des vorgesehenen Halbfinalgegners und West-Drittligist OHV Aurich bereits im Endspiel. Seine Crew werde in voller Besetzung anreisen, denn sie wolle am punktspielfreien Wochenende „im Takt“ bleiben und den Cupgewinn wiederholen. Hauptziel sei jedoch die Meisterschaft, auch wenn diese noch nicht den Aufstieg bedeute, der nur über eine Relegation gegen den Ost-Meister und den Zweitliga-Zehnten zu erreichen sei. Der Manager hält dies für eine „katastrophale Regelung“. Melching: „Wer am Saisonende an erster Stelle steht und dafür Geld investiert hat, muss auch aufsteigen.“

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