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TV Jahn weckt bei den Fans die Lust auf mehr

Handball TV Jahn weckt bei den Fans die Lust auf mehr

Lust auf mehr machte Handball-Drittligist TV Jahn Duderstadt seinen Fans im Testspiel vor eigenem Publikum gegen den HSV Hannover-Anderten. Mit 30:25 (15:11) gewannen die Schützlinge von Trainer Thomas Brandes gegen den Drittliga-Vertreter aus der Nordstaffel, der sich aus finanziellen Gründen freiwillig aus der Zweiten Liga zurückgezogen hatte. Besonders in der ersten Halbzeit überzeugten die Eichsfelder mit sehr variablem, temporeichen Spiel.

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Kraftvoll: Duderstadts Kreisläufer Nerijus Kesilis übersteht hier die „Zerreißprobe“ gegen Stephan Lux (rechts) vom HSV Hannover.

Quelle: Tietzek

Gleich in den ersten Minuten der Partie zeichnete sich TV Jahn-Keeper Christian Wedemeyer aus, indem er einen Siebenmeter hielt. Auch in der Folgezeit hinterließ er einen ausgesprochen stabilen Eindruck, strahlte die nötige Ruhe aus, die sich auf seine Vorderleute übertrug. Neuzugang Frederik Brandes, Matthias Heim, Mark Tetzlaff, Dennis Knudsen, Carlos Swoboda und Nerijus Kesilis waren als erste Wahl von Trainer Brandes aufs Parkett geschickt worden und rechtfertigten das in sie gesetzte Vertrauen. „Ob wir tatsächlich so in Münden anfangen werden, weiß ich noch nicht, denn den Gegner werde ich erst einmal eingehend studieren, sehen, ob das alles so zusammenpasst, wie ich mir das vorstelle“, wollte sich der Coach nicht in die Karten schauen lassen.
Er gewann auf jeden Fall gegen den HSV Hannover, der vor der Saison einen erheblichen Aderlass hinnehmen musste und nun mit einer sehr jungen Truppe in den Meisterschaftskampf geht, wertvolle Erkenntnisse. Besonders der Auftritt seines Nachwuchskeepers Julian Krüger, der in der 47. Minute für Wedemeyer kam, gefiel ihm sehr. Vier hundertprozentige Torchancen vereitelte „Junior“, wie er von seinen Mannschaftskameraden genannt wird, deutete an, wie wertvoll er für das Team werden kann. Und auch der erste Auftritt von Neuzugang David Gelley verlief durchaus vielversprechend. „Man hat gemerkt, dass David erst eine Woche mit uns im Training ist. Aber er hat schon angedeutet, was er kann“, war Brandes angetan.

Das Rezept, mit dem seine Crew auch zukünftig erfolgreich spielen kann, ist von daher für ihn auch relativ einfach. „Die Mannschaft muss einfach wollen. Wenn sie bereit ist, einen Schritt mehr zu tun, dann merkt sie ja, dass es läuft“, meinte Brandes.

Schon gegen den HSV Hannover demonstrierten die Duderstädter mannschaftliche Geschlossenheit, versuchten immer wieder, durch Positionswechsel den Gegner aus dem Rhythmus zu bringen – mit Erfolg, wenn es in der zweiten Halbzeit auch einen „kleinen Bruch“ gab, wie der Eichsfelder Coach kritisch anmerkte. Die Fans waren auf jeden Fall zufrieden und haben bereits am Sonnabend (18 Uhr) die nächste Chance, den TV Jahn gegen GWD Minden II unter die Lupe zu nehmen.

TV Jahn: Wedemeyer, Krüger – Brand (4), Kesilis (4), Brandes (3/1), Tetzlaff (3), Swoboda (5), Gelley (2), Heim (2/1), Nass (2), Knudsen (5), Kaufmann.

Von Vicki Schwarze

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