Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
TV Jahn will Derbytakt vorgeben

Handball-Oberliga TV Jahn will Derbytakt vorgeben

Es sind momentan Festage für alle Handballfans des Oberligisten TV Jahn Duderstadt. Nur sechs Tage nach dem 32:28-Heimsieg gegen Nienburg steht das nächste Spitzenspiel in der Halle „Auf der Klappe“ an. Am Freitag kommt es ab 20 Uhr zum Derby gegen die HSG Plesse-Hardenberg.

Voriger Artikel
SK Duderstadt verliert zum Auftakt
Nächster Artikel
Nesselröden im Doppeleinsatz

Julian Zwengel (3.v.l.) will mit seinen Duderstädter Teamkollegen auch nach dem Derby jubeln.

Quelle: HS

Duderstadt. Die HSG ist Vierter und weist mit 11:5-Zählern nach acht Spielen zwei Punkte werniger als der Tabellenzweite aus Duderstadt auf. Die Gastgeber haben einen richtigen Lauf, spielen schon seit Wochen stark auf. Zuletzt reihte die Mannschaft von Trainer Thomas Brandes fünf Siege in Serie aneinander. „Wir haben eine super Ausgangsposition“, freut sich Brandes vor dem Prestigeduell, auf das er und seine Akteure schon ganz heiß sind: „Das sind die Spiele, wofür man Handball spielt. Die Jungs sind fokussiert und konzentriert.“

Viel breiter könnte die Brust bei den Eichsfeldern derzeit kaum sein. „Wir haben ein Heimspiel, wir geben den Takt vor“, unterstreicht Brandes. Auch Hrvoje Batinovic plant fest mit zwei Punkten. „Wir sind einfach gut“, stellt der kroatische Torjäger, der schon 87 Saisontreffer markiert hat, klar. Manager Holger Schulz rechnet mit einer proppenvollen Halle, heißen Derbyduellen - und einem Erfolg. „Die Mannschaft findet sich immer besser“, erklärt Schulz.

Bei aller Zuversicht - der überall herrschende Optimismus dürfe Duderstadt nicht zu Leichtsinn oder Nachlässigkeiten verleiten, warnt Trainer Brandes. „Gegen Nienburg hat es auch Phasen gegeben, die mir nicht so gefallen haben“, mahnt er. „Gegen Plesse-Hardenberg wird es körperlich noch intensiver und emotionaler, ich gehe von einem Kampfspiel aus.“ In dem könnte Brandes einen Mann wie Deni Skopic gut gebrauchen, doch das kroatische Kraftpaket fällt noch lange aus. Am 21. November wird Skopic am Knie operiert. Erst anschließend kann prognostiziert werden, wann er wieder einsatzfähig sein wird.

Auf gleich mehrere Leistungsträger muss Plesse-Hardenbergs Trainer Dietmar-Böning Grebe verzichten. Torjäger Jan-Niklas Falkenhain und Thomas Reimann fallen verletzt aus, Marvin Grobe und Malte Jetzke sind angeschlagen. „Am Dienstag stand mir im Training nur ein Rückraumspieler zur Verfügung“, erklärt Böning-Grebe, für den den TV Jahn ob der eigenen Personalprobleme „haushoher Favorit“ ist: „Wir werden Duderstadt aber nicht durchwinken. Kämpfen kann die Mannschaft, das wird sie auch am Freitag machen.“

Besondere Brisanz birgt die Partie für Julian Zwengel. Der Torwart wechselte in der vergangenen Winterpause nach viereinhalb Jahren bei der HSG zum TV Jahn. „Mit den meisten Spielen von denen bin ich befreundet, das wird ein ganz besonderes Duell“, freut sich Zwengel. „Es wird richtig eng werden. Das Spiel wird über Wille und Emotionen entschieden werden. Es wird darauf ankommen, wer heißer sein wird.“ cro

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Hardenberg Klassika Gartenmarkt