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TVJahn verliert, bekommt aber Schützenhilfe

Handball-Verbandsliga TVJahn verliert, bekommt aber Schützenhilfe

"Oberliga, Oberliga, hey, hey", skandierten die Handballer des TV Jahn Duderstadt. Allerdings nicht direkt nach dem Spiel, denn mit hängenden Köpfen schlichen sie nach der 24:25 (13:10)-Niederlage bei den Sportfreunden Söhre erst einmal in die Kabine.

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Quelle: r

Duderstadt. Doch die Mienen hellten sich auf, als die Niederlage von Verfolger VfB Fallersleben gegen die HSG Rhumetal durchsickerte. Die Tordifferenz spricht vor den letzten beiden Spieltagen, wobei die Duderstädter nur noch am 14. Mai in Himmelsthür antreten müssen, so eindeutig für die Eichsfelder, dass der dritte zum Aufstieg nötige Platz wohl schon jetzt in trockenen Tüchern ist. Wobei, wenn der Puljevic-Crew ein Unentschieden oder ein Sieg gelingt, dann sind Rechenexempel ohnehin völlig unnötig.

Keine Feierlaune

Wobei die Feierlichkeiten eigentlich schon nach den 60 Minuten gegen Söhre in der Diekholzener Halle hätten stattfinden sollen. Doch die Crew des neuen Jahn-Trainers Thomas Brandes war keineswegs in Feierlaune, sondern wollte sich für die damals knappe Niederlage in Duderstadt revanchieren.

Anfänglich sah es nicht so aus, als sollte das gelingen, denn die Gäste übernahmen sehr schnell die Regie, führten mit 5:1. Den Beifall sogar vom heimischen Publikum verdiente sich dabei wieder einmal der Kopf der Duderstädter Mannschaft, Hrovje Batinovic.

Wenn er zum Wurf kam, dann herrschte in der Halle regelrecht Ruhe, währenddessen sich die übrige Zeit die Fans des TV Jahn und die "Tosmarteufel" der SF Söhre einen regelrechten Schlagabtausch lieferten. Teuflisch gut, so ist die Vorstellung des Kroaten am besten beschrieben.

Mehr Sicherheit mit jeder Minute

Doch Thomas Brandes, Noch-Trainer der Söhrer, reagierte, nahm Batinovic aus dem Spiel, indem er eine Manndeckung gegen ihn anordnete. Die Duderstädter waren verunsichert, nachdem ihr Denker und Lenker so gut wie abgemeldet war. In dieser Phase ließen die Jahner viele Chancen verstreichen, die Hausherren hingegen, gewannen von Minute zu Minute mehr an Sicherheit.

Nicht zuletzt auch durch die Einwechslung von Keeper Lennart Geers, der für die eigentliche Nummer eins der Söhrer, Moritz Meyer, kam. Ganz stark in dieser Phase auch Franz Köhler, der fünf Tore in der zweiten Hälfte markierte, nie in den Griff zu bekommen war. Erst beim Stand von 24:24 beorderte Jahn-Coach Ilija Puljevic eine Manndeckung gegen ihn an.

Zu diesem Zeitpunkt lagen die Nerven bei seiner Mannschaft aber schon so blank, dass das 25:24-Siegtor nicht vermieden werden konnte. Dies machte allerdings nicht Köhler, sondern Florian  Breitmeyer – es war sein einziges in der zweiten Halbzeit.

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