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Tabellenvorletzter prüft Spitzenreiter

Fußball Tabellenvorletzter prüft Spitzenreiter

Heimrecht besitzen am Sonntag ab 15 Uhr drei der vier Eichsfelder Fußball-Kreisligisten. Für zwei von ihnen geht es dabei um Punkte gegen den Abstieg, doch sowohl für den FC Mingerode als auch für die SG Rollshausen/Obernfeld stehen die Vorzeichen schlecht.

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Eng am Mann: Obernfelds Raphael Kopp (links), hier im Derby gegen den Hilkeröder Rainer Jung, erwartet am Sonntag mit seinem Team den Spitzenreiter Weser Gimte.

FC Mingerode – FC Werder Münden. Mit 1:5 gingen die Mingeröder im Hinspiel unter, und für das Rückspiel befürchtet FC-Betreuer Jürgen Maurebenfalls eine Niederlage. Grund:  Mehrere Leistungsträger, unter anderem Marcel Bömeke (Bundeswehr), sind dienstlich verhindert, und darüber hinaus wird Spielertrainer André Meyna voraussichtlich verletzt ausfallen. Mit einer Defensiv- und Kontertaktik, kündigt Maur an, werde man versuchen, sich gegen die drohende Pleite zu stemmen.

SG Rollshausen/Obernfeld – Weser Gimte. „Wir haben nichts zu verlieren“, stellt der Obernfelder Abteilungsleiter und Torjäger Martin Wüstefeld vor dem Anpfiff fest. Als Tabellenvorletzter empfängt seine Mannschaft den Spitzenreiter von der Weser. Seine Elf, verspricht Wüstefeld, werde gegen den Favoriten Vollgas geben, aber auch dieser werde auf die Tube drücken, weil er im Titelrennen ebenfalls auf die Punkte angewiesen sei. 

Stammkräfte fehlen

Nach der guten Vorstellung seines Teams beim 2:2 in Groß Ellershausen ist Wüstefeld jedoch zuversichtlich: „Man hat gesehen, dass wir uns vor keinem Gegner verstecken müssen – an einem guten Tag ist immer etwas für uns drin.“ Gegen den Tabellenführer, dem man im Hinspiel knapp mit 2:3 unterlag, muss die SG allerdings ohne Adrian  Hofmann (verletzt) auskommen, und hinter dem Einsatz von Raphael Kopp (Gehirnerschütterung) steht ein Fragezeichen.

FC Hertha Hilkerode – Sparta Göttingen II. „Wir haben nichts zu verlieren“, stellt dagegen Hilkerodes Co-Trainer Frank Hundeshagen vor dem Heimspiel gegen den punktlosen Tabellenletzten fest. Seine Mannschaft habe immerhin keinen Anlass, das Schlusslicht zu unterschätzen: „Wir standen im Hinspiel schon kurz vor der Blamage und haben erst durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 4:3 gewonnen“, erinnert sich Hundeshagen. Für das Wiedersehen wünscht er sich nun einen sicheren Erfolg.

SC Rosdorf – Eintracht Gieboldehausen. Dreimal hintereinander hatte die Eintracht zuletzt gegen den SC das Nachsehen, so auch beim 3:4 vor heimischer Kulisse im Hinspiel. Die meisten Gegentore resultierten in diesen drei Partien aus Standardsituationen, weiß Spielertrainer André Stelter: „Wenn wir Rosdorfs Kopfballstärke vernünftig bearbeiten, können wir dieses Mal gewinnen.“

Von Michael Bohl

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