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Tanzfestival in Göttingen: TSC Göttingen steigt in die Oberliga ab

Latein-Formation nicht mehr zu retten Tanzfestival in Göttingen: TSC Göttingen steigt in die Oberliga ab

Freud und Leid haben beim zweitägigen Formationsfestival in der Halle des Uni-Sportzentrums dicht beieinander gelegen.

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Alles gegeben, aber abgestiegen: die Göttinger Lateinformation.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Während die Standard-Formationen mit Spitzenreiter Rot-Weiß-Klub Kassel mit fünf Einsen und der Rot-Weiss-Club Gießen mit allen Zweien das fünfte und letzte Wertungsturnier der 2. Liga erneut souverän entschieden und damit den Aufstieg in die erste Bundesliga feierten, muss die Lateinformation des TSC Schwarz Gold Göttingen nach einem Jahr in der Regionalliga wohl wieder zurück in die Oberliga.

„Es ist schon frustrierend, wenn das Beste nicht reicht“, stand Trainerin Martina Lotsch und ihrem Latein-Team die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben: „Wir sind alle total nieder-geschlagen, zumal wir eine Superleistung auf das Parkett gelegt haben.“ Und dieser Auftritt wurde von den Wertungsrichtern mit dem vorletzten Platz im Gesamtklassement und den Noten 76677 nicht gebührend honoriert.

Trotz der zwei noch ausstehenden Turniere in Verden (19. April) und Syke (2. Mai) kann der TSC Schwarz-Gold das rettende Ufer rein rechnerisch so gut wie nicht mehr erreichen: „Wir sind abgestiegen, definitiv“, blieb Trainerin Lotsch nur die bittere Erkenntnis: „Mir tut das einfach nur leid für mein so aufopferungsvoll kämpfendes Team.“ Teamsprecherin Franziska Degen standen Tränen in den Augen. „Dabei ist doch jeder an seine Grenzen gegangen.“ Das Latein-Team verstand in diesem Moment die Welt nicht mehr. „Wir möchten uns in jedem Falle bei dem tollen Publikum bedanken“, lag Degen noch am Herzen. Rund 900 Fans kamen an den beiden Tagen zum Tanzsportfestival in die Halle am Sprangerweg.

Und das begann mit dem letzten Turniertag der 2. Liga sowie den überragenden Auftritten der beiden Erstliga-Aufsteiger Kassel und Gießen. „Wir sind natürlich stolz, zukünftig zum Kreis der besten deutschen Standard-Formationsteams zu zählen“, waren sich die Trainer Eugen Khod (Kassel) und Torsten Meyrowitz (Gießen) einig. „Dabei wird das Turnier in Göttingen mit seinem tollen Publikum sicherlich ein besonderer Höhepunkt.“ Der Termin für das Heimturnier steht bereits mit dem 6. Februar 2016 in der Sparkassen-Arena fest. „Kassel und Gießen werden die Liga bereichern“, ist nicht nur Tabea Nolte, Tänzerin der Göttinger A-Formation überzeugt. Deren Cheftrainer Markus Zimmermann ehrte im Rahmen des Festivals Mieke Groeneveld, Gesa Ringe und Klas Hatje für mittlerweile 75 sowie Steffen Sieber für 50 Turniere in der A-Formation.

Die Standard-C-Formation des Tanzsportteams Göttingen beendete die Turniertage mit einer denkbar knappen Entscheidung und dem fünften Platz (Noten: 55443) im großen Finale des Regionalligaturniers. Mit der locker und leicht beschwingten Choreografie „Wien“ zeigte das Nachwuchsteam dabei seine „bisher die beste Turnierleistung“. Das Lob von Trainerin Michaela Montag hörten die Tänzer gerne. „Darüber haben wir uns natürlich gefreut“, bedankte sich Teamsprecherin Leonie Baluch.

nd

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