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Tanzsportteam Göttingen DM-Dritter

Auf höchstem Niveau Tanzsportteam Göttingen DM-Dritter

Spitzensport auf höchstem Niveau in der  festlich geschmückten ÖVB Arena Bremen: Bei der Deutschen Meisterschaft der Standard-Formationen feierte das Tanzsportteam Göttingen vor rund 5000 begeisterten Zuschauern unter   den acht besten Mannschaften Deutschlands mit 31,17 Punkten den dritten Platz.

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Quelle: Theodoro da Silva (Symbolfoto)

Bremen.  Deutscher Meister wurde der 1. TC Ludwigsburg (36,0) vor Titelverteidiger Braunschweiger TSC (35,54), der sich nur knapp geschlagen geben musste. Beide Formationen werden Deutschland in zwei Wochen bei der Weltmeisterschaft in Ludwigsburg vertreten.

 

Foto: Volker Hey

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Höchstes tänzerisches Niveau und maximales Tempo, gepaart mit spektakulären und Bildern und Szenenwechseln zeigte die neu zusammengestellte Göttinger A-Formation mit ihrer  überarbeiteten Choreografie Rockphony, eine emotional aufwühlende Reise zwischen klassischer Musik und modernen Klängen. „Viele neue Elemente konnten überzeugen. Die Mannschaft hat viel Emotion auf die Fläche gebracht“, postete TSC-Vorsitzender Jens Wortmann gleich zum Auftakt des Turniers, nachdem sich das Göttinger Team mit fünf weiteren Formationen für die Zwischenrunde qualifiziert hatte.

Ausgeschieden waren nach der Vorrunde die Aufsteiger Rot-Weiß Klub Kassel mit dem TSC-Vorstandsmitglied Martina Lotsch und TSA Friedberg. „Eine ganz phantastische Leistung, wirklich richtig gut, großartig schnell und synchron“, bewertete Wortmann den verdienten Einzug des Göttinger Teams in die Endrunde, zusammen mit dem völlig neu formierten Titelverteidiger Braunschweiger TSC, dem 1. TC Ludwigsburg und dem TSC Rot-Gold Casino Nürnberg.

Mit dem international schon erprobten neuen Wertungssystem beurteilten zwölf Juroren technische Qualität, Harmonie von Musik und Bewegung, die Qualität der Formation und den künstlerischen Wert. Kriterien, die am Ende 40 mögliche Punkte zuließen. Göttingen als ewiger Dritter, mehr war in Bremen nicht drin: „Nach einer guten Vorrunde und einer sehr guten Zwischenrunde“ (Wortmann) konnte Göttingen am Ende nicht nachlegen – im Gegensatz zu Ludwigsburg und Braunschweig. Cheftrainer Markus Zimmermann zog sein Fazit: „Wir waren erst einmal auf den dritten Platz fixiert, und den haben wir   geschafft. Schade nur, dass der Punkteabstand nach oben etwas groß war.“

„Es war das vierte Mal Bronze, langsam könnte es aber mal eine andere Medaillenfarbe sein“, gab Christoph Linne in Bremen mit einem Augenzwinkern zu Protokoll. „Dennoch war es ein sehr schöner Erfolg, auf den wir stolz sind“,  sagte die dienstälteste und damit routinierteste Tänzerin Mieke Groeneveld (28).

Auch Dennis-Tim Krüger (22), der Auszubildende zum Tanzlehrer, freute sich über seine eigene Leistung und die des Teams: „Wir haben uns gegenüber der Präsentation und am Tag selbst deutlich gesteigert.“ Auch der Nachwuchs rückte ins richtige Licht: Josephine, die fünf Monate alte Tochter des Trainerpaars Anke Poppinga und Peter Hahne nahm für das Göttinger Tanzsportteam die Rundenauslosung vor.

Von Ferdinand Jacksch

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