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Tanzsportteam Göttingen zuversichtlich zu Deutschen Meisterschaften

Angriff auf den zweiten Platz Tanzsportteam Göttingen zuversichtlich zu Deutschen Meisterschaften

Markus Zimmermann,  Cheftrainer des Tanz-sportteams Göttingen, hat eine Vision. Geht es nach dem Tanzsportlehrer, wird seine A-Standardformation vielleicht schon 2015 Deutschland bei Weltmeisterschaften vertreten.

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Sie wollen am zweiten Platz rütteln: die Tänzer der A-Formation des Tanzsportteams Göttingen.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Am Sonnabend geht es aber erst einmal zur Deutschen Meisterschaft nach Ludwigsburg in die so gut wie ausverkaufte MHP-Arena, die 5000 Zuschauern Platz bietet.

Die Vorbereitungen sind weitgehend abgeschlossen. Seit September liegen rund 300 Trainingsstunden hinter den Teams. Beinahe 100 Durchgänge wurden getanzt und 40 Stunden Kraft- und Ausdauertraining absolviert, um jeden Schritt und jede Bewegung zu automatisieren.

Die Tänzer des Teams Göttingen nehmen dafür etliche Kilometer auf der Straße oder der Schiene auf sich, reisen zum Training vom Studium in Bremen und Kassel oder von der Arbeit in Fulda, Nienburg, Hamburg oder Basel an – in dieser Woche sogar an jedem Abend.

Doch was hat der Außenseiter Göttingen bei der Deutschen Meisterschaft in Ludwigsburg zu bieten? Erst einmal eine überarbeitete Choreografie. „The Rockphony“, so der Name, kostet zwischen 50 000 bis 70 000 Euro, wie Trainer Zimmermann bei der Präsentation vor mehr als 1500 begeisterten Zuschauern in der Sparkassen-Arena verriet. In Ludwigsburg soll sich diese Investitionen auszahlen.

Das soll sich ändern

Die Göttinger bauen darauf, die im Umbruch befindlichen Ludwigsburger mit der seit nunmehr fünf Jahren im Oberhaus vertretenden A-Formation auf dem falschen Fuß zu erwischen. „An diesem gemeinsamen Ziel arbeiten wir mit viel Engagement, Disziplin und vor allem Teamgeist“, sagt Zimmermann, der aus 16 Einzelkönnern eine Mannschaft formen muss. „Eine Einheit, die sich synchron zu einer emotionalen Musik über die Fläche bewegt. Ein junges Team, das noch lange nicht genug hat“, ergänzt der Göttinger Trainer.

Nach der Deutschen Meisterschaft folgt Anfang Januar das erste von fünf Bundesliga-Wertungsturnieren – ebenfalls in Ludwigsburg, wo die Bundesligasaison bereits seit Jahren ihren Auftakt hat. Wenn Zimmermann mit seiner Formation am Ende in der Gesamtwertung auf Platz zwei steht, ist die Mission erfüllt. Kein leichtes Unterfangen, hat doch der Erzrivale um den zweiten Rang, der 1. TC Ludwigsburg, erst vor zwei Wochen bei der WM in Braunschweig die Bronzemedaille geholt.

Bislang lagen zwischen den beiden besten Teams – dem Weltmeister Braunschweiger TSC mit dem Göttinger Philipp Wortmann und dem mit bisher zehn WM-Titeln dekorierten 1. TC Ludwigsburg – und dem Göttinger Tanzsportteam Welten. Das soll sich nun ändern.

Von Ferdinand Jacksch

„The Rockphony“ und „Believe“

Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Foxtrott, Slowfox und Quickstep – Formationstanzen erfordert Flexibilität. „The Rockphony“, das Programm der Göttinger A-Formation, ist eine im zweiten Jahr grundlegend veränderte Kür, ein Arrangement aus Rock und Klassik.

Die Teamsprecher des TSC Schwarz-Gold, Julia Kellert und Winfried Reimann, kündigen „höchstes tänzerisches Niveau und maximales Tempo“ an. Die Göttinger B-Formation, die unter den acht Teams einen Platz im Mittelfeld anstrebt geht mit der für sie neuen Choreografie „Believe!“ an den Start.

„Unser Ziel ist der Klassenerhalt“, sagen die Sprecher der B-Formation, Nina Brinkmann und Yannick Gleichfeld. Betont wird der starke Zusammenhalt. So stehe der Name der Choreografie auch Pate für den Glauben der Tänzer daran, in einer Gemeinschaft Großes erreichen zu können.

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