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Tanzturnier in der S-Arena: Braunschweig siegt, Göttingen jubelt

B-Formation des TSC feiert vorzeitig Klassenverbleib Tanzturnier in der S-Arena: Braunschweig siegt, Göttingen jubelt

Die beiden Göttinger Standardformationen des TSC Schwarz-Gold Göttingen haben ihre bisher größten Saisonerfolge gefeiert. Vor mehr als 2000 Zuschauern in der ausverkauften Sparkassen-Arena feierte das A-Team in der ersten Bundesliga mit erstmals zwei Zweien in der Wertung hinter dem amtierenden Weltmeister Braunschweiger TSC und dem 1. TC Ludwigsburg den dritten Platz.

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Die Göttinger A-Formation freut sich in der ausverkauften Sparkassen-Arena über zwei Zweien in der Wertung.

Quelle: Pförtner

Göttingen. „Das war die beste Leistung, die die Formation je getanzt hat“, freute sich der Göttinger Cheftrainer Markus Zimmermann. Im kleinen Finale sicherte sich die B-Formation nach dem dritten von fünf Wertungsturnieren vorzeitig den Klassenerhalt. Ein Meer aus Farben, glitzernde Kleider, Tango, Wiener Walzer oder Quickstep, dazu eindrucksvollen Choreografien: Die acht besten deutschen Standardformationen sorgten beim Publikum für Eindruck. Wobei der heimische TSC Schwarz-Gold Göttingen seinen heimlichen Titel „Deutscher Meister in der Gunst des Publikums“ einmal mehr souverän verteidigte.

Der Braunschweiger TSC mit dem Göttinger Philipp Wortmann in seinen Reihen, als amtierender Weltmeister und Deutscher Meister die erfolgreichste Standardformation der Welt, räumte sechs Einsen und eine Zwei ab. Braunschweig, trainiert vom weltweit erfolgreichsten Trainer im Bereich Standardformationen Rüdiger Knaack, holte mit seiner Choreografie „In constant touch“ zum dritten Mal in Folge den Sieg. Der 1. TC Ludwigsburg begeisterte mit der atemberaubenden Choreografie „Amour fatal“ und landete mit einer Eins, vier Zweien und zwei Dreien auf Platz zwei. Die Ränge vier und fünf waren in der S-Arena eine klare Angelegenheit für den TSC Rot-Gold Casino Nürnberg und den T.C.H. Oldenburg.

Auch von den Göttinger Paaren mit ihren aufregenden Choreografien „The Rockphony“ (A-Team) und „Believe!“ (B-Formation) war höchstes tänzerisches Niveau und maximales Tempo gefordert – und in jeder Sekunde ein Maximum an Konzentration. Im Anschluss an die Wertungen feierten Göttinger Tänzer, Trainer und Fans die gute Benotung überschwänglich. Jürgen Schwedux, der Präsident des Niedersächsischen Tanzsportverbandes, sprach von „einer tollen Werbung für unseren Sport. Das Göttinger A-Team hat einmal mehr deutlich zugelegt.“

Für den TSC-Vorsitzenden Jens Wortmann gab es „an diesem Abend nur Sieger“. So wie die Oldenburger Tänzerin Saskia Frerichs, die ebenso wie der Göttinger Klas Hatje für ihre 75. Teilnahme an einem Formationsturnier geehrt wurde. „Göttingen ging wieder einmal so richtig unter die Haut“, sagte sie. Julia Kellert, Teamsprecherin der Göttinger A-Formation, schwärmte: „Schöner könnte das Saisonhighlight doch nicht sein.“ Selbst Rüdiger Knaack, der Weltklassetrainer aus Braunschweig, fühlte sich einmal mehr angetan von „diesem schönen Turnier mit einem tollen Publikum“. Schließlich zeigte sich auch der Göttinger Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler vom Tanzsportspektakel angetan: „Das hat einfach nur Spaß gemacht“, sagte er.

Foto: Pförtner

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Ergebnis

1. Braunschweiger TSC A,
Noten: 1 1 1 1 1 1 2.
2. 1. TC Ludwigsburg A,
Noten: 3 2 2 2 2 3 1.
3. TSC Schwarz-Gold Göttingen A, Noten: 2 3 3 3 3 2 3.
4. TSC Rot-Gold Casino Nürnberg A, Noten: 4 4 4 4 4 4 4.
5. T.C.H. Oldenburg,
Noten: 5 5 5 5 5 5 5.
6. TSC Schwarz-Gold Göttingen B, Noten: 6 6 6 6 7 6 6.
7. Braunschweiger TSC B,
Noten: 8 7 7 8 6 7 8.
8. Club Saltatio Hamburg A,
 Noten: 7 8 8 7 8 8 7.

Göttinger Formationen

A-Team: Paula Staats, Julia Kellert, Celina Becker, Gesa Ringe, Mieke Groeneveld, Christina Kellert, Tabea Nolte, Julia Rösler – Markus Fiebig, Klas Hatje, Bastian Kalusche, Michael Lieberum, Christopher Linne, Winfried Reimann, Steffen Sieber. – Ersatz: Vivian Heinemann, Anton Shokow, Dennis-Tim Krüger.

B-Team: Leonie Menig, Jessica Schuppmann, Ann-Kristin Zöllner, Ana Lena Kubitschke, Aila Meschgbu, Tanja Lubich, Julia Lehmann, Katharina Benseler – Patrick Dahm, Yannick Gleichfeld, Lukas Leonhardt, Andrei Christian Milinovici, Vlad Constantin Milinovici, Markus Specht, Dominic Warzok, Marc Zöllner. – Ersatz: Katharina Wichmann, Nina Brinkmann, Marie Braun, Joachim Tennstedt.

Von Ferdinand Jaksch

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