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Team Göttingen kämpft starken Aufsteiger nieder

Volleyball-Regionalliga Team Göttingen kämpft starken Aufsteiger nieder

Vor stimmungsvoller Kulisse und vollen Rängen feierten die Regionalliga-Volleyballer der VSG/ASC Göttingen einen verdienten 3:0 (25:21, 26:24, 25:23)-Sieg gegen den TuS Brökel. In einem streckenweise hochklassigen Match beeindruckte das Team Göttingen durch eine geschlossene Leistung und spektakuläre Offensivaktionen.

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Bärenstark am Netz: VSG/ASC-Zugang Lennart Köhler (links).

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Zwar fanden die Gastgeber zäh ins Spiel, doch nach einer Auszeit von Trainer Matthias Polkähn beim Stand von 10:14 drehten sie auf. Schönewolf auf Außen und Hoffmann mit starken Blockaktionen drehten den Satz zum 25:21.

Im zweiten Durchgang ging es sehenswert weiter. Mittelblocker Köhler schloss eine Kombination krachend zum 7:3 ab. Doch Brökel agierte routiniert und geduldig, hielt dagegen. Der ehemalige Göttinger Lars Hobbie glich erst zum 18:18 aus, verwandelte kurz darauf zur 20:18-Führung für die Gäste. Der schönste Ballwechsel der Partie brachte das 19:21 für die Heimmannschaft, dreimal verteidigten Libero Mayschak und Außen Jepsen brillant, bevor erneut Köhler auf der Mitte den Punkt machte.

Wie schon häufiger in dieser Saison konnten die Göttinger am Ende des Satzes noch einen Gang zulegen, Polkähns Team kippte den Satz nach 18:21-Rückstand noch zum 26:24 Satzgewinn und bewies dabei Moral und Teamgeist.

Auch im dritten Satz konnten die Zuschauer beeindruckende Offensivaktionen beklatschen. Zuspieler Teumer verlud den gegnerischen Block, und einmal mehr schlug Köhler den Ball unwiderstehlich in die gegnerische Angriffszone. Trotzdem blieb der starke Gast lange auf Augenhöhe, erst beim 22:22 gelangen den Göttingern die Big Points zum Satzgewinn.

Direkt nach dem Spiel saßen Brökels Lars Hobbie und einige Göttinger Akteure beisammen und analysierten die Partie. Speziell Teumer und Hobbie hatten sich am Netz packende Duelle geliefert. Beide hatten fünf Jahre gemeinsam für Hildesheim in der zweiten Liga gespielt, dieses Mal trafen sie sich als Gegner am Netz wieder. „Schon beim Einspielen war bei den Göttingern zu sehen, dass sie eine technisch und athletisch starke Mannschaft haben.

Dafür haben wir als Aufsteiger gut mitgehalten. Wir hätten gern ein bis zwei Sätze für uns entschieden, der Sieg für die Göttinger geht aber völlig in Ordnung“, sagte Hobbie. „Ich denke, Brökel war bisher unser stärkster Gegner. Aber wir können am Ende des Satzes immer noch eine Schippe drauflegen. Außerdem hatten wir heute einen stabilen Spielaufbau, das hat der Mannschaft Sicherheit gegeben“, ergänzte Polkähn.

Von Peter König

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