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Hohe Ziele

Tennis Akademie Südniedersachsen will Nachwuchs fördern Hohe Ziele

In der Göttinger Nordstadt gibt es eine neue Tennisschule: Die „Tennis Akademie Südniedersachsen“ (TAS) hat sich als eingetragener Verein zum Ziel gesetzt, den Nachwuchs im Leistungsbereich zu fördern. Angesiedelt ist das Projekt beim SCW am Roten Berg.

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Drei Tennistrainer für neun Nachwuchsspieler: Torsten Wietoska, André Fahrner und Achim Koch (obere Reihe v.l.).foto: r

Weende. Die drei B-Trainer André Fahrner (SCW), Achim Koch (DTV Hannover) und der Medizinstudent und ehemalige Bundesligaspieler Torsten Wietoska (Lehrte) teilen sich die sportlichen Aufgaben. Diese reichen vom Techniktraining, über Athletiktraining und Wettkampfvorbereitung bis hin zur Turnierbetreuung. „Wir fahren in allen Bereichen eine gemeinsame Linie“, sagt Fahrner.

Neun Kinder, die in der Region zu den besten Spielern ihrer Jahrgänge zählen, werden seit dem Sommer betreut. „Uns geht es um die Einheitlichkeit des Trainings. Je mehr verschiedene Trainer die Kinder haben, desto mehr verschiedene Ansätze bekommen sie vermittelt. Wir wollten etwas Neues mit einem roten Faden bieten“, sagt der Vereinsvorsitzende Fahrner. Er betont, dass der Verein nicht auf einer einsamen Insel sitzt und sein eigenes Süppchen kocht: „Wir haben einmal wöchentlich Trainerbesprechung und würden gern andere Trainer aus der Region dabei haben und uns mit ihnen abstimmen und austauschen.“

Zwischen drei und fünf Mal pro Woche stehen die Kinder auf dem Platz, können ihre Schwerpunkte selbst wählen. Die Trainingsgruppen sind klein (maximal zwei Spieler), lediglich das Athletiktraining ist ein Gruppenangebot. „Die Kinder sollen Spaß haben. Als erfahrene Trainer würden wir bemerken, wenn sie überbelastet sind. Dann gibt es Gespräche mit den Eltern.“ Die jungen Talente spielen und trainieren parallel in unterschiedlichen Vereinen, mit denen der Verein die Kommunikation fördert. Die TAS ist offen für alle, die den Tennis-Leistungssport in der Region unterstützen wollen. Der kleine Kreis soll sich in absehbarer Zeit vergrößern, Ziel ist es auch, vereinsübergreifende Mannschafts-Konstellationen zu erarbeiten.

Als Vorsitzender der Tennisregion Südniedersachsen interessiert sich auch Steffen Rauch (Osterode) für dieses Projekt. „Ich habe natürlich nichts dagegen, dass sich Leute engagieren. Wo die Kinder besser werden, ist eigentlich egal.“ Nicht ganz glücklich ist er damit, dass der Verein das „Südniedersachsen“ in seinem Namen hat. „Der ist natürlich nicht geschützt, das könnte allerdings irreführend sein, denn mit unserer Region hat der Verein ja nichts zu tun. Ob der Wettbewerb das Geschäft belebt, wird sich zeigen.“

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07.12.2016 - 11:47 Uhr

Beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg hält man sich offensichtlich die Option auf einen weiteren Trainerwechsel noch in diesem Jahr offen.

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