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Tennis: Eichsfelder Lucas Abe bekommt Stipendium in Philadelphia

Brot und Brötchen werden ihm fehlen Tennis: Eichsfelder Lucas Abe bekommt Stipendium in Philadelphia

Der Flug ist gebucht, die Koffer sind fast schon komplett gepackt. Am Wochenende geht es für Lucas Abe nach Philadelphia. Ein Stipendium macht es möglich, dass der 18-jährige Duderstädter die Chance bekommt, in den Staaten zu studieren.

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Hat sich sein Stipendium hart erarbeitet: Der Eichsfelder Lucas Abe.

Quelle: Hinzmann

Duderstadt. Hart gearbeitet hat er dafür. „Es ist zum einen Teil ein Tennis-Stipendium, zum anderen Teil ein akademisches“, erzählt der abenteuerlustige Abe, der ganz klare Vorstellungen von den kommenden Monaten hat. Aufgeregt ist er noch nicht sonderlich. „Ich freue mich drauf, denn ich wollte schon immer in die Staaten.“ Angelegt ist das Studium auf vier Jahre. „Ich werde sehen, ob das etwas für mich ist. Wenn ich nicht zurechtkomme, dann habe ich auch kein Problem damit, nach einem Jahr wieder nach Hause zu kommen“,  versichert Abe entschlossen.

Um überhaupt in den Genuss eines Stipendiums zu kommen, hat sich der in Schwäbisch Hall geborene Abiturient mächtig ins Zeug gelegt. Er musste eine bestimmte Leistungsklasse (Klassen gehen von 1 bis 23), nämlich die Sechste, erreichen, um überhaupt die Auswahlkriterien zu erfüllen. Zahlreiche Turniere um Ranglistenpunkte bestritt er, wechselte vom TC Blau-Weiß Duderstadt nach Hann. Münden und von dort nach Osterode, um dann schließlich ganz aus Niedersachsen herauszugehen. Ruhla in Thüringen war sein Ziel. „Dort habe ich mit einigen starken Tschechen in der Oberliga gespielt“, so Abe, der darüber hinaus noch Thüringischer Landesmeister in der Altersklasse U 18 wurde.

Früher spielte der Tennis-Crack, der den Bulgaren Grigor Dimitrow als sein sportliches Vorbild angibt, auch noch Fußball. „Doch ich musste mich dann entscheiden“, erinnert sich der Fan des SV Werder Bremen. Dies fiel ihm nicht schwer, denn obwohl der Eichsfelder keine Karriere als Tennis-Profi anstrebt, sportlich weiterentwickeln möchte er sich natürlich schon. Und nach sorgfältiger Recherche fiel seine Wahl auf Philadelphia. „Es ist ein mittelgroßes College dort. Die Lage ist perfekt, denn ich wollte schon in einer Großstadt sein“, ist Abe von seiner Wahl überzeugt.

Von Familie und Freunden einmal ganz abgesehen, weiß er schon jetzt, was er vermissen wird, nämlich Brot und Brötchen. „Wenn ich in den Ferien nach Hause komme, dann werde ich mir bestimmt am Flughafen als erstes ein belegtes Brötchen kaufen“, ist sich der 18-Jährige, der sein eigenes Tennisspiel als sehr offensiv beschreibt, schon jetzt ganz sicher.

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