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Tiftlingeröder Robin Arend hat das Dutzend voll

Sportabzeichen-Prüfung Tiftlingeröder Robin Arend hat das Dutzend voll

Seine Urkunden hängen nicht im eigenen Zimmer. „Die liegen in meinem Dokumente-Karton“, sagt Robin Arend. Der wäre nur mit diesen Schriftstücken schon gut gefüllt. Denn der 17-jährige Immingeröder legt Jahr für Jahr zuverlässig wie ein Uhrwerk erfolgreich die Sportabzeichen-Prüfung ab.

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Hat mit 17 Jahre bereits zum zwölften Mal die Sportabzeichen-Prüfung abgelegt: Robin Arend.

Quelle: NR

Eichsfeld. In diesem Jahr hat Arend das Dutzend voll gemacht. Seit zwölf Jahren erfüllt der Schüler des Eichsfeld-Gymnasiums spielend die Anforderungen. Auch die Anpassung der geforderten Leistungen 2012 war für das Sportass kein Grund zur Beunruhigung – eine spezielle Vorbereitung hat Arend nie benötigt. „Manchmal wusste ich vorher gar nicht, was überhaupt gefordert ist“, sagt der Eichsfelder, der im kommenden Jahr sein Abitur ablegen wird.

Den Sportabzeichen-Werdegang des Multitalents hat Wolfgang Apsel von Anfang an verfolgt. Schon als Arend als Sechsjähriger problemlos die Leistungen erbrachte, die eigentlich erst Achtjährige meistern müssen, war Apsel als Abnehmer dabei – und das hat sich bis heute nicht geändert. „Inzwischen hat sich zwischen uns auch eine persönliche Beziehung entwickelt“, berichtet der 64-jährige ehemalige Bundespolizist, der hellwach sein muss, wenn sein Schützling sich zur Prüfung meldet: „Das geht bei ihm zack, zack. In 30 Minuten ist alles erledigt.“

Den Anstoß und die guten Gene hat Arend von seiner Mutter erhalten. Wenn die ehemalige Leichtathletin früher ihr Abzeichen ablegte, war ihr Sohn mit dabei. Doch Zuschauen genügte dem Filius schon bald nicht mehr. „Dann ist er gekommen und hat gesagt, er will auch mitmachen“, erinnert sich Apsel.

Mit sieben Jahren sprang Arend bereits 2,40 Meter weit, warf den Schlagball auf 17,20 Meter und schwamm 50 Meter in knapp zwei Minuten. „Damals waren die Anforderungen im Verhältnis höher als heute“, unterstreicht Apsel. Heute ist Schwimmen das Haupthobby des angehenden Abiturienten mit den Schwerpunktfächern Sport, Mathematik und Physik. Dreimal wöchentlich zieht er sowohl für die DLRG Eichsfeld als auch für den VfL Olympia Duderstadt seine Bahnen, spielt für die Werxhäuser A-Junioren auch noch Fußball.

Früher war Arend  als Leichtathlet für die LG Eichsfeld am Start: „Ich wollte alles mitnehmen, aber das wurde dann aus Zeitgründen irgendwann zu viel.“ Seine Serie will der Schüler, der im kommenden Jahr erstmals das sportliche Erwachsenen-Abzeichen ablegen will, auch künftig gerne weiter fortführen. Allerdings hängt das auch von seinem weiteren persönlichen Werdegang ab. Sollte ein Studienplatz in Göttingen herausspringen, dann, verspricht Arend, bleibe er in Sachen Sportabzeichen am Ball.

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