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Tischtennis: Freckmann verlässt TSV Seulingen

Wechsel Tischtennis: Freckmann verlässt TSV Seulingen

Tischtennis-Bezirksoberligist TSV Seulingen muss in der kommenden Saison ohne seinen bisherigen Spitzenspieler Ralf Freckmann auskommen. Freckmann wechselt zum Landesligisten Dasseler SC, für den er in der Vergangenheit bereits ein Jahr aktiv war.

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R. Freckmann

Quelle: Walliser

Seulingen. „Für mich hat sich die Gelegenheit ergeben, nochmal eine Klasse höher zu spielen, und diese Chance will ich nutzen“, erläuterte der 33-Jährige, der im Weender Krankenhaus arbeitet, seine Beweggründe, den Eichsfeldern den Rücken zu kehren.

Für ihn persönlich, so Freckmann, der bereits als Kind in Seulingen mit dem Tischtennis anfing und schon mit 16 Jahren in der ersten Herrenmannschaft zum Einsatz kam, stelle die Landesliga eine persönliche Herausforderung dar: „Sie ist speziell in der Spitze unheimlich stark besetzt. Da kann man nochmal austesten, wo seine persönlichen Grenzen liegen.“

Der Kontakt zum Dasseler SC, der die abgelaufene Spielzeit auf dem vierten Tabellenplatz beendete, kam durch SC-Mannschaftsbetreuer Dirk Käse, den Freckmann „schon lange kennt“, zustande. „Ich kenne auch aus der Mannschaft schon einige Spieler. Viele von denen sind ungefähr in meinem Alter. Ich wurde gefragt, ob ich Lust hätte, dort zu spielen, und habe zugesagt“, erklärt Seulingens langjährige Nummer eins. Laut Käse passt Ralf Freckmann „gut in das Team rein.“

Eine Positionierung im vorderen Paarkreuz sei durchaus denkbar, versichert Dassels Betreuer, der früher selbst in Seulingen aktiv war und dessen Frau Franziska Jung TSV-Spartenleiterin ist und auch selbst für die erste Damenmannschaft des Eichsfeldteams aufschlägt. Aufgrund der engen Beziehungen nach Seulingen sieht Käse dem Wechsel auch ein wenig „mit gemischten Gefühlen“ entgegen, wollte ihm jedoch nur aus Sentimentalitätsgründen auch „keinen Riegel vorschieben“.

Ralf Freckmann, der die rund 50 Kilometer zu seinem neuen Trainingsort in einer Fahrgemeinschaft zurücklegen wird, konnte für Seulingen in der vergangenen Saison 16 seiner 25 Einzel sowie elf seiner gespielten 15 Doppel für sich entscheiden. Seulingens Mannschaftsführer Reinhard Wucherpfennig wollte sich auf Tageblatt-Anfrage nicht zum Wechsel äußern.

cro

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