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Tischtennis-Oberlia: Atmosphäre beflügelt Torpedo Göttingen

Vizemeister bezwungen Tischtennis-Oberlia: Atmosphäre beflügelt Torpedo Göttingen

Angespornt von einem ungewöhnlichen Event, hat das Tischtennis-Team von Torpedo den Oberliga-Vizemeister VfL Westercelle mit 9:4 besiegt. Damit beenden die Göttinger die Saison auf dem vierten Tabellenplatz.

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Abschiedsspiel: Cedric Meissner zum letzten Mal für Torpedo.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Das hatte es vorher noch nie gegeben: Torpedo integrierte sein letztes Pflichtspiel in das Tischtennis-Turnier des TTV Geismar in der Sporthalle Geismar I am Schulweg. Dreistellige Zuschauerzahlen und hervorragende Stimmung beflügelten die Leistungen der Torpedaner, die eine begeisternde Vorstellung boten.

Da beide Teams starke Defensiv-Akteure aufboten, entwickelten sich teilweise hochklassige Ballwechsel, die die Zuschauer mitrissen. Westercelle trat zwar ohne zwei Stammkräfte an – auch Spitzenspieler Nimtz fehlte –, doch das junge Team um den Ex-Torpedaner Robert Giebenrath zeigte auch so, warum es sich so deutlich die Aufstiegsrelegation gesichert hat. Bei Torpedo bewirkte die Atmosphäre in der Halle einen Leistungsschub. Nach 1:2-Rückstand aus den Doppeln (Holzendorf/Roland punkteten) brannten Kösterelioglu und Schönknecht in der Spitze ein Feuerwerk ab. Technisch und taktisch in Hochform, hatten sie ihre Gegner ebenso im Griff wie Meissner, Holzendorf und Teuteberg, die das Zwischenresultat auf 6:2 schraubten.

Die Gäste kamen nur kurz zum 4:6 zurück, ehe die Göttinger ihren Erfolgsweg weitergingen. Schönknecht, Holzendorf und in seinem letzten Match für Torpedo Meissner (wechselt zum Ligakonkurrenten Bledeln) beendeten eine starke Partie mit einem auch in der Höhe verdienten Sieg. Das Experiment mit der Verlegung eines Punktspiels in eine Turnierhalle ist aus Sicht der Beteiligten geglückt. Teamchef Folker Roland sieht Wiederholungsbedarf: „Die Stimmung ist klasse, und an die laute Umgebung und die Turnierdurchsagen gewöhnt man sich. Es ist ja dasselbe, wenn man selbst ein Turnier spielt, warum sollte das bei Ligaspielen anders sein.“

Auch die Gäste waren angetan. Giebenrath war von der Atmosphäre beeindruckt: „Unsere Mannschaft findet das super, man hat nicht oft Gelegenheit, vor vielen Zuschauern zu spielen, das motiviert zusätzlich.“ Angedacht ist nun eine Bündelung mehrerer Spiele verschiedener Klubs und Klassen am ersten Spieltag in einer Großhalle.

rab

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