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Tischtennis-Regionalliga: Torpedo-Frauen verlieren Heimspiel

Erste Niederlage schmerzt nicht zu sehr Tischtennis-Regionalliga: Torpedo-Frauen verlieren Heimspiel

Die Torpedo-Damen haben in der Tischtennis-Regionalliga die erste Niederlage kassiert, und diese fiel besonders heftig aus. Mit 1:8 musste sich der Spitzenreiter, der bis dato lediglich ein Unentschieden bei zwölf Siegen zu Buche stehen hatte, den zweitplatzierten Berliner Füchsen geschlagen geben.

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Keine Kraft für fünf Sätze: Diana Rogusina musste ihre Einzel jeweils nach 2:0-Satzführung noch mit 2:3 abgeben.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Sicher verbietet sich das Wortspiel mit „tollwütigen Füchsinnen“, aber selten hat man eine so bissige und intensiv auf Wiedergutmachung ausgerichtete Gäste-Mannschaft in der GSG-Halle erlebt. Die hatte gleich zu Beginn der Saison mit der Niederlage gegen die gerade aufgestiegenen Göttingerinnen ihr Meisterschaftsziel schon zu einem großen Teil verspielt. Das Rückspiel kam für Torpedo mehr als ungelegen. Marie-Sophie Wiegand war gesundheitlich immer noch angeschlagen, und Kateryna Kiziuk hatte noch am Vortag bei den ukrainischen Meisterschaften am Tisch gestanden und sich dort in das Viertelfinale gespielt. Anschließend war sie in den Flieger gestiegen und erst in der Nacht in Deutschland gelandet.

Die einzelnen Spiele dieser Top-Begegnung waren zwar oft ausgeglichen, aber die Gäste zeigten sich doch um einiges besser vorbereitet und auch spielerisch in hervorragender Form. Da fehlte den Torpedanerinnen meist der entscheidende Schlag, der Sieg der Berlinerinnen ging auch in dieser Höhe völlig in Ordnung. Beim 0:5 holte Constanze Schlüter den Ehrenpunkt, weitere blieben der ebenfalls gesundheitlich angeschlagenen Diana Rogusina in zwei fünften Sätzen verwehrt. Sie hatte jeweils die ersten beiden Durchgänge ihrer Einzelpartien teilweise deutlich gewonnen, hatte dann aber nicht mehr die Kraft, die Partien erfolgreich zu Ende zu bringen.

Die Meisterschaft ist jedoch damit nicht in Gefahr, es bleiben drei Punkte Vorsprung. Und mit zwei Siegen in den Auswärtspartien beim Schlusslicht TSV Heiligenrode und Niendorfer TSV (6.) am kommenden Wochenende könnte dann auch theoretisch der Drittliga-Aufstieg geklärt sein.

„Die Berlinerinnen waren richtig gut, haben vielleicht auch ein wenig über Niveau gespielt“, sagte Torpedo-Trainer Tim Wiegand im Rückblick auf die Begegnung. „Wir sehen das sehr locker. Diese Niederlage ist relativ unerheblich, zumal auch der Tabellenzweite den Drittliga-Aufstieg quasi sicher hat.“ Die Planungen für den Sprung in die nächsthöhere Spielklasse laufen, Torpedo kann die geforderten Lizenzauflagen erfüllen und wird in den nächsten Tagen die Erklärung abgeben, in der dritten Liga spielen zu wollen.

Von Ralph Budde und Kathrin Lienig

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