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Titelkämpfe im Eichsfeld sind „eine große Ehre“

GC Rittergut Rothenberger Haus Titelkämpfe im Eichsfeld sind „eine große Ehre“

60 Teilnehmer zählte der Deutsche Golf-Verband vor Jahresfrist bei den Deutschen Meisterschaften der Golferinnen und Golfer mit Behinderung. In diesem Jahr sollen es mehr Starter werden, und damit kommt auf den Golfclub Rittergut Rothenberger Haus eine Menge Arbeit zu, denn an diesen hat der Verband die Titelkämpfe 2011 vergeben.

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Platzbegehung: Sven Hahnl, Jürgen Wundrack, Constantin Elsner von der Malsburg und Norbert Aumann (von links).

Quelle: Tietzek

Brochthausen. Die DM findet am Sonnabend/Sonntag, 13./14. August, auf dem Golfplatz bei Brochthausen statt, und die Gastgeber rechnen mit rund 90 Aktiven – und auch mit vielen Zuschauern.

„Die Deutsche Meisterschaft in unserer Region – das ist eine große Ehre“, betonte Clubpräsident Jürgen Wundrack in einer Pressekonferenz, in der sowohl der Golfverband als auch Verein und Platzbetreiber sowie deren Partner, die Duderstädter Orthopädietechnik-Firma Otto Bock, über das sportliche Top-Event informierten. Den Titelkämpfen selbst sollen am Anreisetag (Freitag, 12. August) eine Einspielrunde und eine Players Night vorausgehen. Am Sonnabend und Sonntag wird dann jeweils eine Runde gespielt, und nach der Addition beider Runden werden die neuen nationalen Champions feststehen.

Der Golfplatz auf dem Rittergut Rothenberger Haus, erklärte Constantin Elsner von der Malsburg namens der Betreiberfamilie Schulze-Niehoff, sei hügelig und sportlich anspruchsvoll, aber auch für Aktive mit Behinderung gut bespielbar. Auf dem Gelände gebe es keine Treppenstufen, allerdings seien noch keine behindertengerechten Toiletten vorhanden. „Hier greift uns Otto Bock unter die Arme“, erläuterte der „Greenkeeper“, der neben einer hohen Starterzahl („Wir können bis zu 120 Teilnehmer gleichzeitig bewältigen“) auch auf großes Publikumsinteresse hofft. Zwar werde man keine Zuschauertribüne aufbauen („Das würde das Naturbild stören“), kündigte Elsner von der Malsburg an, doch würden mehrere „Visiting points“ eingerichtet, von denen aus die Gäste das Geschehen gut verfolgen könnten. Dirk Artmann, Unternehmenssprecher von Otto Bock, peilt dabei konkret Besucherzahlen im hohen dreistelligen Bereich an: „Wenn wir die 1000 knacken würden, wäre das phantastisch.“

Wieso sich das Orthopädietechnik-Unternehmen bei den Titelkämpfen engagiert, erklärte dessen Geschäftsführer Norbert Aumann: „Unser Engagement für den Behindertensport ist Teil unserer sozialen Verantwortung in diesem Markt.“ Sport stelle für behinderte Menschen eine „große Möglichkeit zur Integration in die Gesellschaft“ dar, „und Golf spielt da eine große Rolle“. Als Partner, unterstrich Aumann, wolle man sich jedoch im Hintergrund halten, denn „es geht um die Sportler, und es geht um die Gastgeber.“

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26.05.2016 - 13:56 Uhr

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