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Torjäger-Krone für Konstantin König vom HG Rosdorf-Grone

Sportler der Woche Torjäger-Krone für Konstantin König vom HG Rosdorf-Grone

„Es ist einfach schön, dass es so gut läuft“, freut sich der wurfgewaltige Rückraumspieler  Konstantin König vom Handball-Oberligisten HG Rosdorf-Grone. Zehn Tore hat der 21-Jährige zum überragenden 25:11-Sieg der HG beim TV Jahn Duderstadt beigesteuert und sich damit die Auszeichnung als Sportler der Woche verdient.

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Wirft aus allen Lagen: HG-Torjäger Konstantin König (rechts) gegen den Duderstädter Jan-Phillip Nass.

Quelle: Richter

Rosdorf. Seit Saisonbeginn gehört der Linkshänder, der vor einem Jahr mit Zweitspielrecht vom späteren Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Baunatal nach Südniedersachsen gekommen ist, zum Stamm der HG.

Sein Einstand im Oberligateam bleibt dem Ausnahmetalent trotz sensationellen neun Tore beim 33:31-Sieg in Nienburg allerdings in schmerzhafter Erinnerung. Denn drei Minuten vor Spielschluss zog sich König einen Syndesmosebandriss im rechten Fuß zu.

Die Folge: Operation und fünfmonatige Zwangspause. Mittlerweile steht der angehende Wirtschaftsingenieur im dritten Semester an der Universität Göttingen wieder voll auf der Platte. „Mir macht es unheimlich Spaß in der jungen und coolen Truppe“, sagt der erfolgreichste Torjäger der Mannschaft, der in sechs Spielen vier Siege eingefahren und dabei 31 der 165 Treffer erzielt hat.

Jetzt brennt König darauf, am Sonnabend um 18.30 Uhr Spitzenreiter MTV Vorsfelde aus der Rosdorfer Halle zu fegen.

Immer gute Laune

„Konstantin ist fleißig und arbeitet gut“, lobt ihn HG-Trainer Gernot Weiss. „Wir sind sehr glücklich mit ihm. Allerdings hat er hat noch viel Luft nach oben“, bescheinigt der Coach dem jungen Spieler. „Konstantin ist ein echter Shooter. Er bringt alle Anlagen mit, um einer der besten Rückraumrechten der Oberliga zu sein“, hebt Co-Trainer Lennart Pietsch Königs Stärken hervor.

„An Spielübersicht und Deckungsverhalten muss er aber noch arbeiten. Auch menschlich ist er ein absoluter Gewinn, hat immer gute Laune und einen lustigen Spruch auf den Lippen.“

Für so viel Lob bedankt sich sich der gebürtige Augsburger artig: „Ich will mich weiterentwickeln und das Beste aus mir herausholen.“, Ausgebildet wurde er ab der E-Jugend beim ostfriesischen Klub Tura Marienhafe, ehe er sich als 17-Jähriger auf den Weg ins 500 Kilometer entfernte Eisenacher Handballinternat machte, wo er mit dem Ex-Rosdorfer Jan Ritz das Zimmer teilte.

„König zeichnet seine hohe Bereitschaft aus, Neues zu lernen“,  bescheinigte ihm schon damals der Eisenacher Jugendtrainer und ehemalige Duderstädter Spieler Chris Jauernik.

Von Ferdinand Jacksch

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