Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Torpedo zu Hause weiter sieglos

3.Frauentischtennis-Bundesliga Torpedo zu Hause weiter sieglos

In der 3. Tischtennis-Bundesliga haben die Torpedo-Damen auch ihr drittes Heimspiel nicht gewinnen können.Gegen Borussia Düsseldorf mussten die favorisierten Göttinger ein unerwartetes 4:6 hinnehmen.

Voriger Artikel
Spitzenreiter HSG Plesse-Hardenberg gewinnt
Nächster Artikel
Favoritensiege beim ersten Lauf der 54. Cross-Serie
Quelle: cr

Göttingen. Ob die Torpedanerinnen mit der Favoritenrolle nicht zurechtkommen, oder ob die guten Beziehungen zumindest von Johanna Wiegand und Shamini Kumaresan aus gemeinsamen Trainingszeiten mit einigen Borussinnen in Düsseldorf den Ausschlag gaben – diese Niederlage schmerzte. Denn die Torpedanerinnen enttäuschten keineswegs, vielmehr zeigten sie durch die Bank hervorragende Leistungen, für die sie eigentlich hätten belohnt werden müssen.

Schon der Verlust beider Doppel war unnötig: in zwei knappen Entscheidungssätzen unterlagen sowohl Rogusina/Schlüter als auch Kumaresan/J.Wiegand. Das erste Einzel stellte dann Kumaresan vor keine großen Probleme. Ihre Gegnerin versuchte es immer mal wieder mit Ballon-Abwehr, war damit aber an der falschen Adresse, denn die Torpedo-Topspielerin schießt zwar nicht hart, aber höchst platziert. Nach dem glatten 3:0 musste Rogusina trotz engagierter Leistung gegen die Topakteurin der Borussen passen, ehe Constanze Schlüter in gewohnt abgeklärter Weise das 2:3 herstellte. Die folgenden beiden Einzel gingen in den Entscheidungssatz. Johanna Wiegand zauberte zwei Sätze lang, ehe ihre Kontrahentin doch noch das richtige Rezept fand. Und Kumaresan verlor ganz unerwartet gegen die 15-jährige Kaderspielerin Ling Ma, mit 10:12 im letzten Satz sicher auch unglücklich.

Erstklassig disponiert danach aber Diana Rogusina, die sich am Ende hauchdünn ebenfalls im fünften Satz durchsetzte, dabei alle Abwehrversuche ihrer Gegnerin mit sehr harten Bällen zunichte machte. Und die Aufholjagd ging weiter: Schlüter ließ sich auch von einem 1:2- Satzrückstand nicht beirren und punktete nervenstark zum 4:5. Aber wenn es nicht läuft, kommt alles zusammen: im letzten Einzel brach bei Wiegand im dritten Satz ihre Schulterverletzung wieder auf – die Gäste retteten so ihren knappen Vorsprung über die Ziellinie.

Dass Düsseldorf bislang so schlecht abgeschnitten hat, ist schwer zu erklären. Das Team spielte richtig gut, was die Torpedanerinnen jedoch kaum trösten dürfte. Doch das Team wird mit neuer Motivation und Leidenschaft in die Rückserie gehen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
05.12.2016 - 18:11 Uhr

Darmstadt 98 hat nach nur 13 Spielen in der neuen Saison Trainer Norbert Meier gefeuert. Angesichts der Rahmenbedingungen ist seine Arbeit eher als Erfolg zu werten, meint Sportbuzzer-Autor Sebastian Harfst.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt