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Traditionelle Turnspiele erfordern viel Präzision

Erlebnis Turnfest Traditionelle Turnspiele erfordern viel Präzision

Eines haben fast alle Turnspiele, die auf dem Sportplatz am Greitweg ausgeübt werden, gemein: Es geht darum, das Spielgerät so zu platzieren, dass der Gegner es nur schwer erreichen kann. Die 170 Aktiven messen sich im Rahmen des Erlebnis Turnfests in ganz traditionellen Sportarten wie etwa Prellball, Korbball und Ringtennis.

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Quelle: Heller

Göttingen. „Große Personen können mit und gegen kleine spielen, junge gegen alte“, verdeutlicht Arnold von der Pütten, der im Niedersächsischen Turner-Bund (NTB) Verantwortlicher im Bereich Turnspiele ist. Er verweist auf die Besonderheit eines Balles, den er – zum Beispiel für Völkerball oder Faustball – mitgebracht hat, und der mit einem weichen Stoff umzogen ist. „Auch Kinder können stundenlang damit spielen, ohne rote Arme zu bekommen“, erklärt von der Pütten, der sich ein paar mehr Teilnehmer erhofft hätte.

Alle gegen alle
Faustball sei laut Meike Hellwig aus Hannover eine „sehr kraftvolle“ Sportart, die unmittelbar an Volleyball erinnert. „Es gibt auch drei Ballkontakte pro Team, allerdings darf der Ball aufspringen“, erklärt die 46-Jährige. Für sie gehe es in Göttingen „um den Spaß, draußen gemeinsam Sport zu treiben und fair zu spielen“, sagt Hellwig. Eigentlich komme sie vom Prellball – und genau das ist der Clou des Turniers: Alle Mannschaften treten in allen traditionellen Turnspielen gegeneinander an.
Beim Ringtennis muss ein Ring, der an einen Tauchring erinnert, über ein Netz hinweg im gegnerischen Spielfeld präzise platziert werden – der Gegner widederum muss ihn fangen. „Wenn die Sonne scheint, so wie heute, dann wirft man den Ring auch mal gern hoch in die Luft“, sagt Stephan Rommel vom MTV Lingen mit einem Augenzwinkern. Dies könnte auch beim Indiaca ein interessanter Ansatz sein: Dort muss im Team ein Federball mit schwerem Kopf, der womöglich als Wurfgerät aus Kindestagen bekannt ist, über das Netz geschlagen werden.

Parcours am Kiessee

Neben den fünf Spielfeldern auf dem perfekten Grün am Greitweg war auch der Rasensprenger ein beliebter Ort – zumindest in der Mittagshitze. Das Turnspiel-Turnier läuft noch bis Sonntag. Wer selbst die einzelnen Turnspiele kennen lernen und ausprobieren möchte, kann dies am Greitweg sowie in einem speziellen Parcours am Kiessee tun.

Von Timo Holloway

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