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Trainer der HSG Plesse-Hardenberg überrascht von erster Heimniederlage

Handball-Verbandsliga Trainer der HSG Plesse-Hardenberg überrascht von erster Heimniederlage

Nach dem ersten Auswärtssieg vor einer Woche in der Lüneburger Heide folgte die Ernüchterung. Ausgerechnet gegen Verbandsliga-Aufsteiger VfB Fallersleben kassierte die HSG Plesse-Hardenberg ihre erste Heimniederlage.

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Drei Treffer von Florian Brill (Mitte) können die erste Heimniederlage des Burgenteams nicht verhindern.

Quelle: Theodoro da Silva

Bovenden. Die Schützlinge von Trainer Jens-Wilfer unterlagen dem Liga-Neuling überraschend mit 35:39 (15:19). „Mir fehlen die Worte“, sagte er. „Ich bin enttäuscht, weil ich mir das Spiel ganz anders vorgestellt hatte.“

Das ging der  Mannschaft wohl nicht anders. „Bei uns hat die Abwehrarbeit nicht gestimmt. Außerdem haben wir es nicht verstanden, den Gegner in den entscheidenden Phasen unter Druck zu setzen“, ärgerte sich der sechsfache Torschütze Sebastian Schindler – ebenso wie Eike Gloth, der ausgerechnet an seinem Geburtstag den Wermutstropfen schlucken musste.

Dabei hatte er dank seiner Dynamik zwischenzeitlich Akzente gesetzt, die am Ende aber wie in einem Strohfeuer verpufften. So glich die HSG beispielsweise zum 12:12 (22.) aus, zu einer Führung reichte es allerdings nie. Selbst eine Umstellung in der Abwehr brachte nach 21:27-Rückstand (43.) nicht den erwünschten Erfolg. Die Talfahrt zur vierten Saisonniederlage konnte nicht abgebremst werden. So verstanden es die Gäste in entscheidenden Phasen immer wieder, die HSG-Schwächen geschickt zu nutzen.

„Dennoch war für uns das Spiel kein einfacher Gang, zumal auch der Gastgeber aufopferungsvoll gekämpft hat“, verabschiedete sich der hochzufriedene Fallerslebener Trainer Stefan Cauer aus der Bovender Sporthalle. Der VfB ließ sich bei seinem sechsten Saisonsieg mit seinen erfolgreichsten Torjägern Christian Bangemann und André Frerichs (je 7) vom Erfolgskurs nie abbringen: „Mit einer unglaublichen Toreffektivität hat alles gepasst“, freute sich Cauer. Als nette Geste ließ er noch ein Kompliment zurück: „Plesse ist keine Laufkundschaft.“ Und HSG-Trainer Wilfer retournierte brav: „Wer auswärts 39 Treffer erzielt, hat den Sieg auch verdient.“

Von Ferdinand Jacksch

HSG: Ahlborn, Zwengel - Gloth (3), Glapka (4/1), Brill (3), M. Meyer, Beyer (9), S. Schindler (6), Herrig (4), Regenthal, P. Schindler(3), Reimann, Grobe (je 1), Romeike.

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03.12.2016 - 20:32 Uhr

RB Leipzig hat den ersten Angriff des FC Bayern auf die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga abgewehrt. Die Sachsen gewannen mit 2:1 (1:1) gegen den FC Schalke 04 und stoppten den Höhenflug des Revierclubs, der nach zwölf Spielen in Serie wieder als Verlierer vom Platz ging.

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