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Traumstart Basis für Überraschungssieg

Frauenhandball-Oberliga Traumstart Basis für Überraschungssieg

Trotz passabler Leistung hat der MTV Geismar zum Jahresauftakt verloren und tritt im Abstiegskampf der Frauenhandball-Oberliga weiter auf der Stelle. Über nicht unbedingt eingeplante Siege freuten sich hingegen Rosdorf-Grone und HSG Plesse-Hardenberg.

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Miriam Leonard (links) ringt mit der HG Rosdorf-Grone den VfL Wolfsburg nieder.

Quelle: Theodor da Silva

Göttingen. Northeimer HC – HSG Plesse-Hardenberg 12:16 (5:10). „Das ist ein historischer Sieg“, jubelte Artur Mikolajczyk. Zum ersten Mal hat die HSG gegen Northeim gewonnen. Und das auch noch verdient.“ Vor allem in der ersten Hälfte war die HSG spielerisch überlegen. „Leider haben wir noch einige Chancen liegenlassen“, ärgerte sich der Trainer. Auf der anderen Seite war bei HSG-Torhüterin Carolin Menn regelmäßig Endstation für die Angriffe des Meisters. Tore blieben so Mangelware, das änderte sich auch nach der Pause nicht. „Northeim war jetzt aggressiver, und wir haben ein wenig unsere Linie verloren“, so Mikolajczyk. Weil aber der Kampf stimmte, reichte es, um die Oberhand zu behalten. „Miriam Achler hat toll verteidigt, Julia Herale  gut Regie geführt, und auch der Einsatz von Franziska Lath hat uns gut getan“, lobte der Coach. – Tore HSG: Achler (4), Strahlke (3), Salam (3), Herale (3/2), Lath (2), Hemke (1).

HG Rosdorf-Grone – VfL Wolfsburg 28:20 (16:9). Gegen den Dritten erwischte die HG einen Traumstart, führte nach 13 Minuten 7:2. „Da hat alles gepasst“, freute sich Trainer Frank Mai. Keine zehn Minuten später nahm er eine Auszeit, weil die HG ins Trudeln und Wolfsburg auf 8:10 herangekommen war. Die letzten Minuten bis zur Pause gehörten aber wieder dem Aufsteiger, der mit viel Tempo den Vorsprung ausbaute. „Bis auf die kleine Schwächephase haben wir eine gute erste Halbzeit gespielt. Über die zweite lege ich lieber den Mantel des Schweigens“, so Mai. Nach dem Wechsel sank das Niveau beträchtlich, beiden Teams unterliefen haufenweise Fehler. „Bei uns waren es in der zweiten Hälfte 29“, ärgerte sich Mai. Ähnlich hoch war die Zahl bei den Gästen, die anfangs etwas besser waren und auf 14:18 herankamen (46.). Die Schlussviertelstunde ging dann wieder klar an die HG. Ein Extralob verdiente sich Victoria Wette, die nur die letzten Minuten spielte, aber vier blitzsaubere Rückraumtore erzielte. – Tore HG: A. Gutenberg (8/4), Lucenko (5), Wette (4), Jeep (3), Eichhofer (2), Leonard (2), M. Gutenberg (2), Kehler (1), Schrader (1).

Hannoverscher SC – MTV Geismar 32:24 (16:11). Es war keine schlechte Leistung, die der MTV in Hannover ablieferte, aber halt auch keine sehr gute. „Die 6:0-Abwehr war okay und im Angriff war endlich mal wieder Tempo drin“, hob Lars Rindlisbacher die guten Aspekte hervor. Dazu gehört auch der erste Auftritt von Angelina Kullmann. Der Neuzugang aus Westfalen, der in Göttingen studiert und schon seit einiger Zeit in Geismar mittrainiert, traf zum Einstand viermal, blieb aber wie die anderen nicht fehlerlos. „Wir haben 30 technische Fehler gemacht“, gab Rindlisbacher zu Protokoll, „gerade am Anfang extreme Problem mit dem Ball gehabt.“ So lief der MTV recht schnell einem Rückstand hinterher (6:11), der sich bis in die zweite Hälfte hinein kaum veränderte (15:20). Am Ende fehlte dem kleinen Kader, „acht Feldspielerinnen sind recht wenig“ die Kraft für ein knapperes Ergebnis. Dennoch gibt die Leistung Hoffnung für die kommenden Spiele. Tore MTV: Plotzki (8/3), Kullmann (4), Habermann (4), Stielow (3), Wienecke (3), Ziegler (2).

Von Denise Kricheldorf-Mai

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