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Trend-Event 2014: Turnkreis Göttingen zeigt neue Trends

Ideenbörse für Vereinssport Trend-Event 2014: Turnkreis Göttingen zeigt neue Trends

„Da spürt man Muskeln, von denen ich bisher gar nicht wusste, dass ich sie habe“, so die Aussage einer Teilnehmerin nach ihrem Athletic-Workshop beim Trend-Event des Turnkreises Göttingen. Dieses stabilisierende Rumpf- und Ganzkörpertraining diente eigentlich vor allem der Verletzungsprophylaxe und der Leistungssteigerung.

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Hoop Fitness: Bekanntes Sportgerät, anders genutzt.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Letzteres war nicht Ziel der Turnkreis-Veranstaltung, dazu waren die Workshops mit jeweils knapp 90 Minuten zu kurz.

„Wir wollen Übungsleitern und interessierten Vereinsmitgliedern die Möglichkeit geben, in die neusten Bewegungstrends hineinzuschnuppern“, so Kati Ludwig, die für den Turnkreis das Programm zusammengestellt hatte.

Weniger Kraft, dafür mehr Beweglichkeit und Koordination waren bei Hoop Fitness gefragt. Auf den ersten Blick fühlten sich einige an den Hula-Hoop-Reifen aus ihren Kindertagen erinnert, dass Hoop Fitness aber mit dem Hula Hoop Reifen nur so viel gemein hat wie das Federballspiel mit Badminton, merkten die Teilnehmer allerdings schon nach wenigen Minuten. Koordination verlangte auch der sensomotorische Parcours, bei dem sich die Übungsleiter viele Anregungen für ihre Übungsstunden im Turnen der Älteren holen konnten.

LaGym-Konzept wurde vom Deutschen Turnerbund

Brasils sehen völlig unscheinbar aus und haben fast das Aussehen eines kleinen Kaktus. Richtig eingesetzt wird damit die eigene Tiefenmuskulatur gezielt angesprochen, ein intensives Training kann schnell auch zu einem kräftigen Muskelkater führen. Dieses Übungsgeräte finden zunehmende Verwendung in Gesundheitssport-Kursen der Vereine.

Taiji gehört dagegen nicht zu den klassischen Angeboten der Klubs, war aber gerade deshalb für die Teilnehmerinnen interessant, die über ihren eigenen Horizont hinwegschauen wollten. Von Ruhe war bei LaGym dagegen nichts zu spüren. Dieses dynamische Fitnessprogramm nach fetziger Musik lädt förmlich zum Abtanzen ein.

Der Spaß stieg mit der Anzahl der Schweißtropfen, schon nach wenigen Minuten wurde das Handtuch zum wichtigsten Utensil. Das LaGym-Konzept wurde vom Deutschen Turnerbund entwickelt und in Göttingen beim Trend-Event erstmals einer größeren Anzahl von Übungsleiterinnen vorgestellt.

In jeder Zeitleiste konnten sich die Teilnehmer – drei Männer hatten sich unter die fast 60 Frauen gewagt – unter jeweils vier verschiedenen Angeboten wählen, den Abschluss bildete aber zusammen mit den Referentinnen ein gemeinsamer Ausklang. Ein Tag, der bei einigen sicherlich auch am nächsten Tag noch nachwirkte.

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