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Daniel Hublitz schafft WM-Qualifikation

Triathlon Daniel Hublitz schafft WM-Qualifikation

Daniel Hublitz von der LG Eichsfeld hat sich in Luxemburg für die 70.3.-Triathlon-Weltmeisterschaft in Australien qualifiziert. In seiner Altersklasse M 35, in der die besten drei Athleten das Ticket lösten, rutschte Hublitz als Nachrücker noch auf einen WM-Platz.

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Daniel Hublitz

Quelle: r

Eichsfeld. „Ich mache seit 14 Jahren Triathlon. Das ist jetzt das erste Mal, dass ich mich für eine WM qualifiziert habe“, freute sich der Ausdauerathlet nach seinem Coup. Diese wird am 4. September im australischen Mooloolaba an der „Sunshine Coast“ unweit von Brisbane stattfinden.
Im luxemburgischen Remich erlebte Hublitz eine Premiere. Da in der Mosel aufgrund der starken Regenfälle nicht geschwommen werden konnte, machten die Organisatoren aus dem Triathlon kurzerhand einen Duathlon. Statt des 1,9-Kilometer-Auftaktschwimmens mussten die mehr als 2000 Starter zunächst knappe sechs Kilometer laufen, ehe es dann für 90 Kilometer auf das Rad und dann für 21,1 Kilometer erneut auf die Laufstrecke ging. „Für die Beine war das sogar noch anstrengender. Am Tag danach hatte ich noch Muskelkater“, berichtet Hublitz.
Bei seinem Premieren-Duathlon ging Hublitz die sechs Kilometer „sportlich an, aber ohne mich gleich zu verausgaben“. Der Wechsel auf das Rad gelang reibunglos, doch die folgenden 90 Kilometer hatten es in sich. Aufgrund des Regens waren die Straßen extrem rutschig. Zahlreiche Stürze waren die Folge. „Ich hatte echt Bedenken“, gab Hublitz zu. Doch mit knapp zweieinhalb Stunden stand schließlich eine Bestzeit zu Buche, die ihn selbst überraschte: „Ich war erschrocken, wie gut es lief.“
Auch auf der Halbmarathon-Distanz war der Ottobock-Markt-Manager schnell unterwegs, bis ihn bei Kilometer 14 sein rechter Oberschenkelmuskel stoppte. „Ich habe mich richtig geärgert, denn konditionell hätte ich noch Bäume ausreißen können“, sagte der Eichsfelder Triathlet. Nach insgesamt 4:36 Stunden war der Traum von der WW schließlich wahrgeworden. „Die will ich genießen, aber auch sportlich richtig einen raushauen“, verspricht Hublitz, der die Zeit in Australien zudem für einige Urlaubstage nutzen will.

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