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Turnfest ist für Wolters Herzensangelegenheit

OK-Chefin hofft, dass sich die Göttinger auf das Event einlassen Turnfest ist für Wolters Herzensangelegenheit

Vorsitzende beim Heimspiel zu sein, das hatte sich Angelika Wolters gewünscht, als feststand, dass Göttingen vom 23. bis 27. Juni 2016 Gastgeber des Erlebnis Turnfestes sein würde.

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Beim Deutschen Turnfest 1987 im Berliner Olympiastadion: Gänseliesel Angelika Wolters als Göttinger Botschafterin.

Quelle: EF

Göttingen. Gemeinsam mit Heiner Bartling, dem Präsidenten des Niedersächsischen Turnerbundes (NTB), hat sie vor zwei Jahren den Vorsitz im Organisationskomitee übernommen. Nun hofft sie, dass sich die Göttinger „auf das Turnfest einlassen werden“. Manchmal habe sie das Gefühl, dass dieses Event noch nicht in der Stadt angekommen sei - „und bei den Vereinen oft auch nicht“.

Straffer Zeitplan

Die 66-Jährige rührt die Werbetrommel, wo immer sie die Gelegenheit dazu hat. „Die Termine werden jetzt enger, da muss ich auch privat koordinieren, dass ich alles unter einen Hut bekomme.“ Wolters ist nämlich nicht nur in Sachen Turnfest aktiv. Seit einigen Jahren gehört sie auch dem NTB-Präsidium an, ist Vizepräsidentin Gesellschaftspolitik mit Schwerpunkt Ehrenamt („Ich bin Kontaktperson an der Basis“) und zurzeit im ganzen Land bei den Kreisturntagen unterwegs. „Da merkt man dann immer wieder, dass Niedersachsen ein Flächenland ist. Kürzlich war ich in Lüchow-Dannenberg. Auch dort wollten sie einen Vortrag zum Turnfest hören.“

Neben den NTB-Aktivitäten leitet Wolters die Turnabteilung des ASC 46 mit etwa 1400 Mitgliedern. „Das habe ich übernommen, als ich in Rente gegangen bin“, erzählt die ehemalige Verwaltungsangestellte der Personalverwaltung, die fast 40 Jahre bei der Universitätsmedizin Göttingen beschäftigt war.

Turnen und ehrenamtliches Engagement wurden Wolters quasi in die Wiege gelegt: Ihr Vater war Turner, Übungsleiter im Jungenturnen und Prellballspieler bei der TG, einem der ASC-Stammvereine. „Ich habe versucht, klassisch zu turnen“, sagt die ehemalige Turnkreis-Vorsitzende mit einem Augenzwinkern, Prellball hat sie auch gespielt, ehe sie in den 80er Jahren die Gymnastik für sich entdeckt hat und seitdem auch eine Gruppe leitet.

Eher funktionelle Gymnastik

Eine Frau aus der Startphase ist immer noch dabei, ein Mann hat auch den Weg in die Gruppe gefunden. „Inzwischen ist das eher funktionelle Gymnastik, nicht mehr Aerobic oder ähnliches“, erzählt die Großmutter, die ihren in Kassel lebenden, zweieinhalb Jahre alten Enkel Emil auch schon mit in eine der Eltern-Kind-Gruppen nimmt, die zu ihrer Turn-Abteilung gehören.

Die „Chefin“ ist selbst aktiv: Angelika Wolters mit Enkel Emil bei der Eltern-Kind-Gruppe des ASC 46.

Quelle: Hinzmann

1987 war Wolters nach längerer Pause wieder einmal bei einem Turnfest dabei, beim „ganz tollen“ Deutschen Turnfest in Berlin. „Damals als Gänseliesel mit Kostüm, einer Gans mit wackelndem Kopf im Korb und langen blonden Haaren“. In Göttingen freut sie sich auf das vielfältige Programm, für das sie die Organisation des ökumenischen Gottesdienstes vor dem Rathaus am Sonntag, 26. Juni, übernommen hat.

Beim Festzug hofft sie auf viele Zuschauer an der Strecke und später auf gute Stimmung auf und vor den Bühnen rund um den Kiessee. „Wenn wir dann nicht den Haubentaucher stören...“, spielt Wolters auf die Kritik im Vorfeld an, bei dem es um den Naturschutz rund um den Kiessee ging.

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