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Zwei Philipps im Springfinale

Turnier der Studentenreitgruppe Göttingen Zwei Philipps im Springfinale

„Oooooh Göt-tin-gen!“, schallt es durch die Reithalle. Ein Ausruf, den es am vergangenen Wochenende auf der Reitanlage des Hainholzhofs am Kehr häufig zu hören gab: Dort richtete die Studentenreitgruppe Göttingen ihr Turnier aus, an dem 15 Reitgruppen aus ganz Deutschland teilnahmen.

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Erfolgreich auf dem Göttinger Studentenreitturnier: Philipp Pavel aus Kassel wurde Zweiter im Springfinale und gewann die Kombiwertung.

Quelle: Helge Schneemann

Göttingen. Wie auf Studentenreitturnieren - genannt CHUs (Concours Hippique Universitaire) - üblich, starteten die Reiter auf fremden Pferden, welche die Göttinger Studentenreiter organisiert hatten und die den Reitern zugelost wurden. Die Gruppe, die das Turnier organisiert startet selbst nicht. Alle Reiter - drei aus jeder Gruppe - müssen Dressur und Springen reiten.

Gestartet wurde mit der Dressur. Im K.O.-System ging es über A-Dressur, L-Dressur auf Trense und L-Dressur auf Kandare bis in das Finale: eine M-Dressur. Jedes Pferd wird anfangs von drei Reitern geritten - wer die beste Wertnote hat, kommt weiter.

In das Dressurfinale schafften es Maximilian Koch (Marburg) und Laura-Carina Freitag (Lüneburg). Wer die Stille auf üblichen Dressurturnieren gewohnt ist, wurde überrascht: Laute Musik kam aus den Lautsprechern, die sogenannten Schlabus - diejenigen, die aus den Gruppen mitfahren, um ihr Team zu unterstützen - feuerten ihre Reiter an. Besonders laut waren die Braunschweiger - und wurden dafür mit dem Survivalcup belohnt.

Für viel Jubel sorgte auch der Finalritt von Koch, der mit Polizeimütze und Sonnenbrille eine lockere Runde hinlegte. Doch Konkurrentin Freitag sicherte sich mit einem konzentrierten Ritt den Sieg.

Im Springfinale standen zwei Philipps: Philipp Pavel (Kassel) und Philipp Wessling (Osnabrück). Auf Pferd Chico traten sie gegeneinander an - mit einer fehlerfreien Runde besiegte Wessling Pavel, bei dem eine Stange fiel. Pavel konnte dafür die Kombiwertung, die sich aus Dressur und Springen zusammensetzt, für sich entscheiden. Erfolgreichste Mannschaft war die Gruppe aus Marburg.

Mit heiserer Stimme, aber sichtlich zufrieden, moderierte Anika Lehnen, die Obfrau der Göttinger Studentenreiter - so nennen sich die Vorsitzenden - die Siegerehrung und Verabschiedung der Gruppen. „Danke an alle, die hinter und vor der Theke Stimmung gemacht haben“, ging sie auch auf die zum Turnier dazugehörende Ponyparty ein, „und natürlich den Richtern, Pferdebesitzern und Anlagenbesitzern“. Ohne die sei das CHU nicht möglich.

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