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Tuspo 61 und Waspo 08 werden Turn- und Wassersportverein Göttingen

Kräfte wirkungsvoll gebündelt Tuspo 61 und Waspo 08 werden Turn- und Wassersportverein Göttingen

Zu Beginn des neuen Jahres  verschwinden mit der Turn- und Sportvereinigung von 1861 und der Wassersportvereinigung von 1908 zwei der traditionsreichsten Göttinger Klubs von der Göttinger Sportlandkarte. Gelöscht werden allerdings nur die Namen.

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Höhepunkt der Freiluftsaison: Das Sommerschwimmfest der Waspo 08 wird es auch nach der Fusion mit der Tuspo 61 geben.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Denn Tuspo 61 und Waspo 08 verschmelzen am Stichtag 1. Januar 2015 zum Turn- und Wassersportverein Göttingen von 1861 (TWG), mit dann 2330 Mitgliedern der zweitgrößte Sportverein der Stadt hinter dem rund 8000 Mitglieder starken ASC 46.

Offiziell wird die Zusammenlegung erst mit dem Eintrag ins Vereinsregister. „Den Antrag wird die Anwaltskanzlei Arend und Langerbein am 17. Januar stellen, doch de facto sind wir bereits am 1. Januar ein Verein“, unterstreicht Tuspo-Vorsitzender Günter Berg.

Der 81-Jährige, der die Tuspo 61 ununterbrochen seit 1975 leitet, will auf der konstituierenden Mitgliederversammlung des TWG am 23. Januar um 18 Uhr im Sport- und Gesundheitszentrum am Kiessee nicht mehr zur Wahl um einen Vorstandsposten antreten.

„Ich werde mich aber bestimmt nicht komplett zurückziehen, sondern mit Rat und Tat zur Seite stehen“, verspricht der langjährige Schatzmeister des Stadtsportbundes (SSB). Als Vorsitzender des achtköpfigen Vorstandes kandidieren werde Waspo-Chef Jürgen Hammel, verrät Berg.

Die Fusion hatten die Mitgliederversammlungen der beiden Klubs am 21. Februar beziehungsweise 28. März 2014 beschlossen. Erste Gespräche über eine engere Zusammenarbeit hatte es bereits 2008 gegeben. Ein wichtiger Schritt in die gemeinsame Zukunft erfolgte 2012 mit der „TuWas“-Kooperation.

„Das Vordringen in höhere Gefilde und das Erringen von Meistertiteln auf überregionalem Niveau wird dem Verein insgesamt zugute kommen“

Seitdem können Mitglieder des einen Vereins kostenlos die Angebote des anderen nutzen. Für Berg und Hammel, das machen sie in ihrem gemeinsamen Grußwort an die Mitglieder zum Jahreswechsel deutlich, hat der Zusammenschluss „historische Dimensionen“.

In ihren schriftlich formulierten „Visionen und Perspektiven“ erläutern die beiden Vorsitzenden noch einmal die Notwendigkeit der Fusion („verstärkte Konkurrenz durch private Anbieter“ und „sinkende Bereitschaft zu ehrenamtlicher Tätigkeit“). Mit dem Zusammenschluss der beiden finanziell gesunden Klubs würden Kräfte gebündelt, werde der neue Verein zukunftsfähig, sind Berg und Hammel überzeugt und formulieren ehrgeizige Ziele.

So will sich der mehr als 20 Sparten umfassende TWG im Leistungssport noch mehr profilieren. „Das Vordringen in höhere Gefilde und das Erringen von Meistertiteln auf überregionalem Niveau wird dem Verein insgesamt zugute kommen“, glauben sie.

Voraussetzung dafür sei gezielte Nachwuchsförderung. Im Breiten- und Gesundheitssport will der TWG die klassischen Disziplinen weiter fördern, aber auch „offen sein für noch unorganisierte Formen des Sports und sich daraus häufig entwickelnde Trendsportarten“.

Spezielle Angebote für bewegungsfreudige Senioren sollen im Gesundheitszentrum am Kiessee ausgebaut werden. Neben den Mitgliedsbeiträgen sollen Sponsoren die finanzielle Ausstattung sichern.

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