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Tuspo Weende gewinnt Kampfspiel gegen Emlichheim 3:2

Volleyball Tuspo Weende gewinnt Kampfspiel gegen Emlichheim 3:2

Teamkapitän Kathinka Rinke vom Volleyball-Regionalligisten Tuspo Weende lag nach dem letzten Punkt völlig ausgepumpt auf dem Boden und war fast zu erschöpft zum Jubeln. Gerade hatte Tuspo in einem Kampfspiel mit Tiebreak den SCU Emlichheim II nach einem 0:2-Rückstand mit 3:2 bezwungen. Vor allem drei Faktoren waren für den Erfolg ausschlaggebend: der bessere Aufschlag, die gute Angriffsquote auf der Außenbahn und der unermüdliche Kampfgeist.

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Führt die Mannschaft zum Sieg gegen den SCU Emlichheim II: Tus-po-Kapitän Kathinka Rinke (links), hier am Netz.

Quelle: Pförtner

Beim Eintritt erhalten die Zuschauer bei Spielen des Tuspo Weende stets einen Informationszettel mit Fakten zum Spiel, dem eigenen Team und dem Gegner. Auf diesem war zwar zu lesen, dass Tuspo endlich wieder den kompletten Kader zur Verfügung hat, doch tatsächlich gab es für Trainer Frank Rogalski nach dem Abschlusstraining noch einige Hiobsbotschaften. So fielen Annabelle Arlt und Katharina Schulz aus gesundheitlichen Gründen aus. Yvonne Türpitz wiederum war am Freitagabend drei Minuten vor Trainingsende umgeknickt, biss aber auf die Zähne und lief mit dick getaptem Fuß auf. Schließlich gingen Annika Müller und Kathinka Rinke grippegeschwächt ins Spiel, und Claudia Kolb und Claudia Rausch stießen aus beruflichen Gründen erst Mitte des Spiels zur Mannschaft.

Den ersten Durchgang hielt Weende gegen ein junges Team aus Emlichheim lange offen. Beim 19:20 nutzten die Gäste Tuspo-Abstimmungsprobleme und entschieden den Satz mit 25:21 für sich. Im zweiten Satz spielten die Nerven den Gastgeberinnen einen Streich, beim 23:23 leisteten diese sich zwei einfache Fehler zum 23:25.

Doch mit Claudia Rausch, die der Mannschaft mehr Sicherheit in der Annahme verlieh und eine Alternative im Angriff darstellte, kam im dritten Durchgang die Wende. Der 25:20-Satzerfolg setzte neue Kräfte frei für den vierten Durchgang, der klar mit 25:14 an Tuspo ging. Der Tiebreak wurde schließlich mit 15:11 gewonnen, auch denk der Publikumsunterstützung.

„So zurückzukommen war unglaublich, es war ein sehr emotionales Spiel“, sagte Rinke, nachdem sie sich ein wenig erholt hatte. „Riesig, wie Ania Lockemann Katharina Schulz vertreten hat. Nun können wir deutlich entspannter weiterarbeiten.“ Gar nicht entspannt war demgegenüber Gästecoach Gerjan Heerkens, der nachträglich wegen Schiedsrichterbeleidigung disqualifiziert wurde.

Von Peter König

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