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Tuspo Weende präsentiert sich zum Saisonauftakt runderneuert

Damenvolleyball-Regionalliga Tuspo Weende präsentiert sich zum Saisonauftakt runderneuert

Im Sommer hat sich einiges getan in Göttingens Damenvolleyball-Szene. Bereits nach dem letzten Spiel der vergangenen Saison wurden einige verdiente Spielerinnen des Regionalligisten Tuspo Weende verabschiedet, doch inzwischen liest sich die Liste der Abgänge wie das Who is Who des Göttinger Damenvolleyballs.

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Gut gelaunt in die Saison: Silke Kießling, Jenny Osterburg, Gesine Hallermann, Annika Müller, Christine Pieper, Tanja Zarschler, Annabelle Arlt, Jacqueline Hermann und Kristine Jünemann (v. l.).

Quelle: Heller

Um 19.30 Uhr präsentiert sich das runderneuerte Team am morgigen Sonnabend in der Weender Halle seinem Heimpublikum. Zu Gast ist die TSG Westerstede, ein alter Bekannter aus den vergangenen Regionalliga-Jahren.

Kathinka Rinke, Katarina Schulz, Daniela Hartwig, Claudia Rausch, Yvonne Türpitz, Berrit Düwel – sie alle haben Göttingen und den Tuspo Weende verlassen. Und alle gehörten zum Stammpersonal von Trainer Frank Rogalski und seinem Kotrainer Jan Feldhusen. Speziell der Abschied der Weender Urgesteine Schulz und Rinke führt dazu, dass sich das Team neu finden muss. Beide waren mehr als nur Stammspielerinnen, sie prägten das Gesicht der Mannschaft und ihr Spiel.

Viele Abgänge standen früh fest, und Rogalski hatte im Sommer genug Zeit, nach Talenten zu suchen und Neuzugänge zu integrieren. Am Ende der Vorbereitung umfasst der Kader nun elf Spielerinnen. Rückgrat seiner Truppe sollen dabei jene Spielerinnen sein, die dem Göttinger Regionalliga-Publikum aus den vergangenen Jahren bereits bekannt sind: Annabelle Arlt, Ania Lockemann, Kristine Jünemann, Claudia Kolb, Christine Pieper, Silke Kießling und Annika Müller sind als Routiniers verblieben.

Nachdem der Tuspo durch einen furiosen Endspurt in der vergangenen Saison den dritten Platz schaffte, muss nun die Zielsetzung neu überdacht werden. „Ich bin optimistisch, der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist gut wie lange nicht. Das Team brennt auf den ersten Einsatz“, betont Rogalski. „Viele meiner Spielerinnen müssen nun deutlich mehr Verantwortung übernehmen als im letzten Jahr. Und das setzt bei ihnen Energien frei. Das hat mich bei den Vorbereitungsturnieren beeindruckt.“ Man dürfe sich jedoch nicht blenden lassen: „Die Mannschaft ist noch nicht eingespielt, auch Rückschläge werden kommen. Und dann erst wird sich zeigen, wie eng das Team zusammensteht“, sagt der Trainer, der keine konkrete Saisonprognose abgeben möchte.

Klar scheint jedoch zu sein, dass trotz der positiven Signale der Kampf um den Ligaverbleib im Vordergrund steht. Trainer Rogalski selbst hat sich eine Doppelbelastung aufgebürdet, die ihn jeden Wochentag in die Sporthalle treibt: Neben dem Tuspo Weende betreut er in der kommenden Saison auch noch Zweitligist SC Langenhagen. „Aber Weende steht für mich an Nummer eins, ich werde den Tuspo nicht vernachlässigen“, verspricht Rogalski. Er und seine Weender Mannschaft stehen am morgigen Sonnabend vor der ersten Bewährungsprobe.

pk

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