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Tuspo Weende quält sich gegen Vorletzten zum Sieg

Volleyball Tuspo Weende quält sich gegen Vorletzten zum Sieg

Tuspo Weende hat seine Tabellenführung verteidigt, dabei allerdings nicht überzeugt. In der heimischen Halle bezwang der Spitzenreiter der Frauenvolleyball-Regionalliga  den Aufsteiger VSG Hannover knapp mit 3:2 (23:25, 25:5, 25:23, 23:25, 15:10).

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Caren Bartsch findet die Lücke im VSG-Block und punktet mit einem sehenswerten Angriffsschlag.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Die Weenderinnen blieben deutlich hinter ihren Möglichkeiten, fanden nach der Winterpause nur schwer ins Spiel.

Trotz der schwachen Leistung ist Weende der Gewinner des Spieltags. Denn Verfolger Wietmarschen verlor 0:3 in Langenhagen, und der Tuspo baute seinen Vorsprung auf drei Punkte gegenüber dem neuen Zweiten Langenhagen aus.

„Ich muss unsere Leistung auf meine Kappe nehmen“, sagte Tobias Harms. Selbstkritisch fügte der Weender Coach an: „Vor vier Wochen hatten wir das letzte Match in Herzberg. Seitdem haben wir nur eine echte Trainingseinheit und ein Testspiel absolviert. Wir hätten uns irgendwo Hallenzeiten organisieren müssen, ich hätte auf mehr Trainingseinheiten der Mannschaft bestehen müssen.“

Abstimmung fehlt

Beim vierten 3:2-Sieg in Folge überzeugte die Mannschaft von Heier und Harms einmal mehr mit Moral und Kämpferherz. Allerdings waren die Defizite der Weenderinnen nach der Winterpause nicht zu übersehen: Die Annahme stand nicht stabil, der Block griff nicht wie gewünscht zu.

Die Abstimmung zwischen den Mitten und dem Zuspiel passte noch nicht. Und insgesamt unterliefen den Gastgeberinnen zu viele leichte Eigenfehler. Das ist doppelt ärgerlich, denn eigentlich war Weende den Gästen technisch wie athletisch deutlich überlegen.

Im ersten Satz befand sich Tuspo noch im Winterschlaf, Hannover nutzte das zum 25:23. Danach reichten aggressive Aufschläge von Olga Moser, Caren Bartsch und Alexa Rüther, um die Gäste mit 25:5 förmlich aus der Halle zu schießen. Doch statt an diese Leistung anzuknüpfen, machte Weende da weiter, wo es in Satz eins aufgehört hatte. Tolle Aktionen speziell in der Abwehr wechselten sich im Minutentakt mit leicht verschlagenen Angriffen ab.

Gewinn des Tie-Breaks

„Wir führen 2:1 nach Sätzen und agieren immer noch unsicher. In Satz vier liegen wir schon 10:17 hinten, als uns Hannover den Durchgang auf dem Silbertablett präsentiert. Die machen Aufschlagfehler in Serie, und wir nutzen das einfach nicht, kommen nur auf 23:25 heran. Immerhin hat es dann zum Gewinn des Tie-Breaks gereicht“, resümierte Heier.

Weil ein Tie-Break-Erfolg nur zwei Punkte einbringt, könnten sich die vielen Siege nach fünf gespielten Sätzen für Weende noch rächen. Schon fünfmal mussten die Weenderinnen über die volle Matchdistanz gehen, um die Gegner zu bezwingen.

Bis zum nächsten Spiel in einer Woche beim Oldenburger TB haben Heier/Harms und das Team also noch alle Hände voll zu tun. Zwar blitzte auch gegen Hannover immer wieder die wahre Leistungsstärke der Weenderinnen auf, doch maßgeblich ist es nun, konstant am oberen Limit zu spielen.

Von Peter König

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