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Tuspo Weende siegt nach Kraftakt 3:2

Volleyball-Regionalliga Tuspo Weende siegt nach Kraftakt 3:2

Vor lautstarker Heimkulisse empfingen die Regionalliga-Volleyballerinnen des Tuspo Weende den direkten Konkurrenten um den Klassenverbleib, die VSG Salzdahlum/Bodenstedt. Das Publikum wurde Zeuge eines merkwürdigen Spiels, das Weende am Ende verdient mit 3:2 (25:12, 25:15, 18:25, 8:25, 15:6) gewinnen konnte.

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Finden am Ende doch noch zurück auf die Siegerstraße: Die Weenderinnen (l.) gewinnen das wichtige Heimspiel und ziehen am Gegner Salzdahlum/Bodenstedt in der Tabelle vorbei.

Quelle: Vetter

Anfangs dominierte Weende nach Belieben, schlug druckvoll auf und verwertete die sich bietenden Chancen in der Offensive. In Durchgang eins führte Weende schon 14:3, schoss die Gäste bis zum 25:12 regelrecht aus der Halle. Auch im zweiten Satz war Weende dominant, das Team lieferte gegen die verunsicherten Salzdahlumerinnen eine souveräne Vorstellung ab, das 25:15 war der verdiente Lohn.

Nach dem zweiten Satz brachte die zehnminütige Pause die Heimmannschaft allerdings völlig aus dem Tritt. Gäste-Trainer Torsten Galgonek krempelte sein Team auf drei Positionen um und plötzlich lief die Partie komplett anders. Speziell über die Mitte agierten die Gäste zwingend, Salzdahlums Mittelangreiferin Sabrina Smeikal war in Block und Angriff herausragend. Nun zeigte sie ihre Zweitligaerfahrung, sie führte ihr Team zurück in die Erfolgsspur. Nachdem Weende in Satz eins und zwei immer in Führung lag lief der Tuspo nun einem 10:16-Rückstand hinterher, Salzdahlum wurde zusehends stärker, der Tuspo baute ab. Doch wer dachte, das 18:25 in Satz drei wäre nur ein Schönheitsfehler wurde im vierten Durchgang schnell eines Besseren belehrt. Bei Weende lief nichts mehr zusammen, Salzdahlum demontierte die Gastgeber erneut über den Mittelangriff und durch starke Blockarbeit, Weendes Offensive fand beim 8:25 nicht statt.

2:2 nach Sätzen und Salzdahlum hatte einen Lauf, dem Publikum schwante nichts Gutes vor dem entscheidenden Tie- Break. „Nach Satz vier wurde es bei uns etwas lauter, unser Trainer hat uns eingenordet. Anscheinend haben wir das gebraucht“, berichtet Weendes Mannschaftsführerin Christine Pieper. Um so beeindruckender dann die Moral der Weender Damen nach dem verheerenden vierten Satz. Im Tie-Break drehte Tuspo wieder auf, das Publikum rieb sich verdutzt die Augen. Wie ausgewechselt spielte die Truppe von Coach Frank Rogalski. Angeführt von Pieper, die mit einer Aufschlagserie von 5:3 auf 13:3 glänzte und in der Defensive enorme Sicherheit ausstrahlte, gewannen die Gastgeberinnen den entscheidenden fünften Durchgang. „Weende war anfangs gieriger, die wollten den Sieg mehr als wir. Ab Satz drei haben wir sie ins Wanken gebracht, zwei klare Sätze geholt, als es fast schon zu spät war. Ich bin enttäuscht, dass wir im Tie- Break so wenig Gegenwehr in diesem wichtigen Spiel gezeigt haben“, sagte Salzdahlums Trainer Thorsten Galgonek enttäuscht nach der Partie.

Von Peter König

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