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Tuspo zahlt zum Start Lehrgeld

Volleyball-Regionalliga Tuspo zahlt zum Start Lehrgeld

Vor stimmungsvoller Kulisse haben die Volleyballerinnen des Tuspo Weende Aufsteiger BW Emden-Borssum zum Auftakt der Regionalligasaison empfangen. Der neue Weender Coach Jan Feldhusen wurde – wie seine sechs neuen Spielerinnen – dem Publikum vorgestellt.

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Scheitert am gegnerischen Block: Weendes Katrin Wendling (l.).

Quelle: CR

Weende. Am Ende ging diese Heimpremiere jedoch deutlich daneben, die Gastgeberinnen verloren 1:3 (25:15, 17:25, 15:25, 15:25).

Dabei hatten die Weenderinnen gleich mit viel Dampf losgelegt. Mit 5:0 und 9:3 überrannten sie den Aufsteiger förmlich. Speziell Weendes Aufschlagdruck brachte die Gäste immer wieder zur Verzweiflung. Nach einem souveränen 25:15 in Satz eins schien die Saisonpremiere für den Tuspo blendend zu laufen.

Doch in Durchgang zwei war der Liganeuling aus Emden in der Regionalliga angekommen, schlug Weende schließlich mit dessen eigenen Waffen. Die 11:7-Führung der Gastgeberinnen wendete BWE zu einem 15:13. Von nun an wackelte die Weender Defensive, die Gäste aus Ostfriesland bekamen Oberwasser und glichen durch ein 25:17 zum 1:1 nach Sätzen aus.

Bei den Nordstädterinnen war im Spielaufbau die Unsicherheit spürbar, Satz drei und vier verlor Feldhusens neu formierte Mannschaft jeweils mit 15:25, Emden feierte danach ausgiebig den Auswärtssieg, ein echtes Aufbäumen  des Tuspo blieb am Ende der Partie aus.

„Man muss unsere Vita kennen. Acht Jahre lang ist unser Team durch die Ligen marschiert, immer aufgestiegen. Die lassen sich auch durch Rückschläge wie im ersten Satz nicht aus der Bahn werfen“, freute sich Gäste-Trainer Lothar Laerum über die gelungene Regionalliga-Premiere.

Bei Weende überzeugten am ehesten Neuzugang Kristina Kruse auf der Mittelposition, Zuspielerin Yvonne Tafelski durch druckvolle Aufschläge und Routinier Anna Locke-mann als Diagonalspielerin. Das Team präsentierte sich gewohnt kämpferisch. Dass die Mannschaft einen deutlichen Einschnitt seit der letzten Saison durch sechs Spielerinnenabgänge verkraften musste, war nicht zu übersehen.

Nur die Außenachse um Mannschaftsführerin Christine Pieper, Lisa Schmidt und Katrin Wendling ist aus der Stammformation geblieben. Im Spielaufbau muss sich die Formation um Libera Maleen Hinz und Zuspielerin Yvonne Tafelski erst finden – Aufschlag und Defensive waren in den zurückligenden Jahren die Weender Trumpfkarten. Gute Ansätze waren im ersten Satz da, aber Feldhusens Mannschaft hat noch sehr viel Luft nach oben.

Von Peter Kong

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