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U-13-Kreisauswahl muss sich nur Hannover 96 beugen

Größter Erfolg seit 1993 U-13-Kreisauswahl muss sich nur Hannover 96 beugen

Es ist der größte Erfolg einer Göttinger Kreisauswahl unter 13-jähriger Fußballer seit 17 Jahren: Bei der niedersächsischen Hallenmeisterschaft in der Barsinghäuser Karl-Laue-Halle, dem Eon-Avacon-Cup, hat sich das vom DFB-Stützpunkttrainer Martin Wagenknecht gecoachte Göttinger Team des Jahrgangs 1997 hinter Titelverteidiger Hannover 96 den zweiten Platz erspielt. Seit dem Titelgewinn 1993, als Nachwuchsmannschaften der Leistungszentren von Hannover 96 und dem VfL Wolfsburg noch nicht teilnahmen, hat sich kein Göttinger Team mehr gegen sämtliche übrigen niedersächsischen Kreisauswahlteams durchsetzen können.

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Stolzes Team: Betreuer Andreas Heimbüchel, Trainer Martin Wagenknecht, Anton Donkor, Marian Becker (beide Lenglern/Harste), Tobias von Werder (RSV 05), Kotrainer Thomas Hellmich (oben v. l.), Alexander Hose, Luka Szagun (beide Lenglern/Harste), Linus Andretta (SVG), Marcel Heimbüchel, Marcel Avon (beide Lenglern/Harste, unten v. l.).

Quelle: EF

Dabei hatte sich Göttingen, das sich vor allem aus Akteuren der JSG Lenglern/Harste zusammensetzt, in der Vorrunde gerade noch als einer von zwei besten Gruppenzweiten für die Endrunde qualifiziert. „Es ist super gelaufen, das war ein toller Erfolg“, jubelte Wagenknecht. Die Überzeugung der Beobachter in der Halle sei gewesen: Göttingen habe den gepflegtesten Fußball gespielt. Wagenknecht: „Wenn wir die Torchancen besser genutzt hätten, wäre sogar noch mehr drin gewesen.“

Einen Strich durch die Rechnung machte seinem Team im Spiel gegen Hannover, das letztlich mit weißer Weste gewann, ein Göttinger: Ausgerechnet Leandro Putaro habe ihnen den entscheidenden Treffer zum 0:1 „reingeknallt“, berichtete Wagenknecht. Sein Team habe in der Folge noch drei bis vier hochkarätige Chancen gehabt, sei aber am überragenden 96-Keeper gescheitert.

Dafür gab es zur Freude der Zuschauer gegen die Junioren des VfL Osnabrück in einem „Wahnsinnsspiel“ (Wagenknecht) ein 5:5 und gegen Aurich einen nicht minder spektakulären 4:3-Erfolg. Erneut bewiesen die Göttinger nach der Vorrunde Nervenstärke, als sie sich mit Siegen in den beiden letzten Partien den zweiten Platz sicherten, und das, obwohl Felix Müller vom RSV 05 wegen Krankheit kurzfristig absagen musste.

„Wir haben insgesamt am oberen Level gespielt“, unterstrich Wagenknecht, der als Trainer auf die Erfolgsgeschichte Göttingens beim Eon-Avacon-Cup hinwies: Seit 2002 habe man sich dreimal für die Endrunde qualifiziert, so oft wie kein anderer niedersächsischer Stützpunkt. Die meisten Tore für das Göttinger Team schossen Anton Donkor und Marcel Heimbüchel mit je fünf Treffern gefolgt von Marian Becker mit vier Toren.

Von Eduard Warda

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