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U-20-Trio bei Meisterschaften auf Platz zwei

LG Eichsfeld U-20-Trio bei Meisterschaften auf Platz zwei

Der Schlamm von Schuhen, Shirts und Shorts ist größtenteils wieder verschwunden, die Freude und der Glanz in den Augen sind jedoch geblieben. Emilia Waida, Paulina Wüstefeld und Jana Beyer von der LG Eichsfeld haben bei den Deutschen-Crosslaufmeisterschaften im Team Silber geholt.

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Cross-Vizemeister: Die Eichsfelderinnen Emilia Waida, Jana Beyer und Paulina Wüstefeld (v.l.).

Quelle: EF

Eichsfeld. In Herten lief das U-20-Trio aus dem Eichsfeld zu einem Erfolg, der sehr überraschend kam. „Mit Platz zwei habe ich nicht gerechnet“, staunte Trainer Olaf Waida, der stolz darauf ist, wie sich seine Läuferinnen gegen die bundesweite Elite schlugen. Nur zwei Zähler fehlten Wüstefeld, die die 4500 Meter in 19:05 Minuten absolvierte, Beyer (19:46) und Emilia Waida (20:00), um den neuen Deutschen Meister LSG Aalen zu überflügeln. „Unser Ziel war eigentlich nur eine Urkunde, dazu hätte Platz sechs gereicht“, sagte Emilia. Doch es wurde alles viel besser. „Sich gegen Mannschaften aus Dortmund oder Osnabrück durchgesetzt zu haben, ist schon toll“, schwärmt Jana.

Dabei waren die Voraussetzungen alles andere als ideal gewesen. Die 15-jährige Beyer plagte sich vorher mit einer Entzündung und einer Erkältung, Trainertochter Emilia kränkelte ebenfalls. „Wenn sie gesund und fit gewesen wären, hätten sie die fehlenden zwei Punkte mit Sicherheit geschafft“, erklärt Trainer Waida. Doch auch mit Rang zwei im Gepäck traten die LG-Mädels die Heimfahrt happy an - und ziemlich müde. Die tiefe Strecke hatte den Eichsfelderinnen im wahrsten Sinn des Wortes die Kraft aus den Beinen gesogen. „An manchen Stellen ist man mit dem Fuß komplett eingesunken“, sagte Wüstefeld. Kein Wunder, dass Mannschaftskollegin Emilia beim Schlussspurt schon auf Reserve lief. „Das war grenzwertig“, gibt die 17-Jährige zu.

Jana Beyer genoss ihren Lauf bis zur letzten Sekunde. Kein Wunder, denn für die Realschülerin war es die erste Deutsche Meisterschaft. „Crosslauf ist mit am aufregendsten“, schwärmte die 15-Jährige nach ihrer Premiere. „Es ist durch die Strecke und Heuballen, über die man springen muss, sehr abwechslungsreich.“ Durch die zahlreichen Zuschauer entstand beim Elitetreffen im Westen Deutschlands eine attraktive Atmosphäre. Bei der Siegerehrung wurde die Nationalhymne gespielt und die Medaillen wurden wie bei den Olympischen Spielen gebracht. Dass die LG-Läuferinnen gerührt „schon mal schlucken“ mussten, verwundert da nicht.

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