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Überlegungen gibt es viele

Handball-Oberliga Überlegungen gibt es viele

Ungewöhnlich ist der Tag, an dem Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt vor eigenem Publikum in die Saison startet. Erst am Sonntag um 17 Uhr stellt sich das Team in der Sporthalle „Auf der Klappe“ gegen den VfL Wittingen vor.

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Auf den Duderstädter Tobias Fritsch kommt nach der Verletzung von Adam Kiss mehr Verantwortung zu.

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Duderstadt. Die Verlegung des ursprünglichen Termins von Sonnabend (17.30 Uhr) hat einen besonderen Grund, denn Kapitän Marcel Effenberger heiratet an diesem Tag, wollte aber auch das Spiel seiner Mannschaft nicht verpassen. Angesichts dieses Entgegenkommens steht der Bräutigam natürlich ein wenig unter Druck, denn sein Trainer Thomas Brandes hat durchaus eine gewisse Erwartungshaltung an seinen „Häuptling“.

Wie auch an den Rest des Teams, denn trotz des Auftaktsieges in Helmstedt war noch längst nicht alles perfekt. „Wir müssen vor allem hinten vernünftig stehen, anders als in Helmstedt, als es keine mannschaftliche Geschlossenheit gab, sondern jeder für sich allein gekämpft hat“, sagte Brandes. Die Duderstädter haben innerhalb der Woche viel trainiert. „Wir haben auch viel mit dem siebten Feldspieler gearbeitet“, berichtete der Coach, der sich gezwungenermaßen durch den längeren Ausfall von Adam Kiss Gedanken über mögliche Umstellungsvarianten machen musste. „Kiss zu hundert Prozent zu ersetzen geht nicht, aber wir haben mit Tobias Fritsch und Hrvoje Batinovic gute Alternativen“, meinte Brandes. Außerdem gibt es weitere Überlegungen, mit einem zweiten Kreisläufer zu spielen.

Neben Kiss wird den Eichsfeldern noch Sergej Rollheuser fehlen, der nach wie vor Schulterprobleme hat. Wieder ins Training eingestiegen ist Torhüter Tymon Trojanski nach seinem Kreuzbandriss. Doch es lief noch nicht so ganz rund. „Man muss ihm einfach noch ein bisschen Zeit geben“, berichtete Brandes, der aber auch bereit ist, seinem Schlussmann die nötige Regenerationsphase einzuräumen.

Für die Partie gegen den VfL Wittingen setzt der Coach darauf, dass seine Jungs die in Helmstedt noch extrem spürbare Nervosität abgelegt haben. „Wir sind optimistisch, und ich hoffe, dass wir uns unseren guten Start in Helmstedt nicht kaputtmachen lassen werden“, sagte Brandes, der den Wittinger Gegner noch relativ schlecht einschätzen kann, aber natürlich dennoch auf einen positiven Abschluss hofft.

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