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Überzeugender Rosdorfer Derbysieg

Handball-Oberliga Überzeugender Rosdorfer Derbysieg

Einen überlegenen Derbysieg hat sich die HG Rosdorf-Grone in der Handball-Oberliga vor eigenem Publikum am Freitagabend gegen den TV Jahn Duderstadt geholt. Mit 34:30 (15:10) gewannen die Schützlinge von Trainer Gernot Weiss verdient.

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Quelle: Hinzmann

Rosdorf. Sie trafen sich nicht zum Kaffeekränzchen, dies stand schon nach wenigen Minuten fest. Die Rosdorfer verschafften sich von Beginn an Respekt in eigener Halle, die bis auf den letzten Platz gefüllt war. Die Duderstädter Gäste ließen sich in der Anfangsphase den Schneid abkaufen, ehe sie sich fingen. Auf Rosdorfer Seite überzeugte dabei in den ersten Minuten Aaron Frölich, der von der Jahn-Abwehr nicht zu halten war.

Fast bis zur Mittellinie ließen sich die Schützlinge von Thomas Brandes zurückdrängen, ein Durchkommen war extrem schwer. Und dann stand zwischen den Rosdorfer Pfosten immer noch ein überragender Julian Krüger, der sogar einen Siebenmeter von Hrvoje Batinovic mit dem Kopf abwehrte.

Darüber hinaus rückten die beiden Unparteiischen vom MTV Geismar in den Blickpunkt, die nach Ansicht der vielen Duderstädter Fans ein wenig zu parteiisch pfiffen. Die Rosdorfer nutzten die Verunsicherung des Gegners geschickt aus, zogen bis zur Halbzeit auf komfortable fünf Tore davon.

Der Rosdorfer Vorsprung war auch im zweiten Abschnitt selten in Gefahr. Wobei HG-Coach Weiss immer unzufriedener wurde, sein Team energisch zur Ordnung rief. Kein Anlass zur Kritik bot in dieser Phase allerdings sein Rückraumspieler Hendrik Sievers, der erst zum Ende der ersten 30 Minuten seinen ersten Treffer warf, in der zweiten Hälfte einen starken Auftritt hatte.

Im Duderstädter Lager gingen die Köpfe immer mehr runter. Das Team schaffte es an diesem Tag einfach nicht, sich gegen die aggressive Abwehr der Rosdorfer zu wehren. Die einfachsten Bälle misslangen, was nicht gerade zu mehr Selbstvertrauen führte.

„Derbysieger, Derbysieger“, riefen die HG-Fans schon drei Minuten vor dem Ende von der Tribüne. Da huschte Trainer Gernot Weiss das erste Mal an diesem Abend ein kleines Lächeln über das Gesicht. Er hatte allen Grund dazu, denn seine Mannschaft hatte sich die Punkte in überzeugenden Manier gesichert.

HGRG-Tore: Ruck (3), Frölich (5), Zech (3), Brandes (2), Krumsiek (3), Krebs (6/1), Sievers (5/1), Wächter (1), Avram (5), Bohnhoff (1).

TV Jahn-Tore: Kanyo (3), Batinovic (6/1), Effenberger (6/1), Schuldes (2), Fritsch (7), N. Grolig (2), Möller (2), V. Grolig (2).

Stationen: 2:0 (5.), 2:3 (9.), 5:4 (12.), 9:6 (20.), 11:8 (22.), 13:9 (26.), 15:10 (30./Halbzeit) - 18:12 (36.), 20:15 (39.), 22:17 (41.), 23:18 (43.), 28:20 (48.), 29:24 (53.), 32:28 (58.), 34:30 (60./Endstand).

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