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Uni mit zwei Teams nach München

Deutsche Hochschulmeisterschaften Uni mit zwei Teams nach München

Zwei Basketball-Teams der Georg-August-Universität kämpfen am Wochenende in München um die Deutsche Hochschul-Meisterschaft. Die Damen gehen zwar als Titelverteidigerinnen an den Start, sie haben aber nach einem Umbruch Leistungsträgerinnen verloren. Für sie soll die DHM allerdings nur die Generalprobe für die Europameisterschaft im Juli sein.

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Klasse Mannschaftsgeist: Gemeinsam reisen die Frauen und Männer zur DHM nach München. Die Damen fiebern anschließend der EM in Kroatien entgegen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Gecoacht werden beide Teams von Gökhan Özbas. Priorität habe allerdings das Männerteam. „Das hat einen einfachen Grund. Mit Klaudia Grudzien steht mir bei den Damen eine Assistentin zur Verfügung. Bei den Herren mach ich das alleine“, betont Özbas. Für die Damen bietet sich die DHM als ideale Generalprobe für die im Juli stattfindende Studenten-Europameisterschaft in Zagreb an.

„Wir sind in München zwar Titelverteidiger, doch wie stark wir bei der DHM sein werden, können wir recht schwer einschätzen“, sagt Lucy Thüring. Die Zweitliga-Basketballerin der BG 74 fasst nach einer Kreuzband-Operation gerade selbst erst wieder sportlich Fuß. „Drei Spielerinnen aus unserer Startformation fehlen. Insgesamt stehen sechs Akteurinnen des Meister-Kaders von den Spielen 2015 in Bayreuth nicht mehr zur Verfügung“, sagt Özbas.

Somit gelte es in München ein neues Team zu formieren, das bei der EM vom 9. bis 18. Juli in Zagreb den nächsten Schritt machen kann. „Die Spiele werden gigantisch, ein unvergessliches Erlebnis“, fiebert Thüring dem studentischen Event in Kroatien mit 5000 Athleten entgegen. Das Basketball-Turnier ist dabei nur eine von zahlreichen Sportveranstaltungen. Aus Deutschland reisen etwa 400 Athleten an.

„Die Gruppen sind noch nicht ausgelost, wir kennen also unsere Gegner nicht. Traditionell ist der Ostblock sehr stark. Wir gehen aber mit einem gesunden Selbstbewusstsein in das Turnier“, sagt Özbas. Viele Ostblock-Teams erhielten von ihren Unis enorme Unterstützung und seien top ausgestattet. In Göttingen laufe dies anders. „Wir haben ein kleines Budget von der Uni. Das reicht aber nicht dazu, dass wir komplett als Team zu erkennen sind. Dank der Unterstützung von ein paar Sponsoren haben wir schon ein wenig mehr Ausstattung.

Doch Hilfe ist willkommen, damit wir die gleichen Aufwärm-Shirts tragen und aus den gleichen Flaschen trinken können. Lucy hat schon einen super Job gemacht, doch wir können weitere Unterstützer gebrauchen“, betont Özbas. Denn schließlich wollen die Uni-Basketballer nicht nur auf dem Parkett, sondern auch bei der live im kroatischen Fernsehen ausgestrahlten Eröffnungsfeier eine gute Figur machen.

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