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„Unser System muss absolut funktionieren“

DHB-Pokal „Unser System muss absolut funktionieren“

„Die Favoritenrolle liegt ganz klar bei Springe. Wir wollen die Chance, die wir nicht haben, aber nutzen – dafür werden wir unser letztes Hemd geben.“ So kämpferisch gibt sich Thomas Brandes, der Trainer des Handball-Drittligisten TV Jahn Duderstadt, vor dem Zweitrundenspiel am Mittwoch, 22. September, um den DHB-Pokal.

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Abwehrspezialist: Vor allem die defensiven Qualitäten von Duderstadts Mark Tetzlaff (hier gegen GSV Eintracht Baunatal beim Torwurf) sind im Pokalspiel gegen HF Springe gefragt.

Quelle: Tietzek

Dazu empfängt das Team aus der 3. Liga Ost am heutigen Mittwoch um 20 Uhr mit HF Springe den Titelfavoriten aus der gleichwertigen Nord-Staffel in der Schulturnhalle „Auf der Klappe“.

Nur zu gerne möchte Brandes mit seiner Sieben die Pokalüberraschung schaffen und in die dritte Runde einziehen: „Da winkt schon ein Heimspiel gegen einen lukrativen Erst- oder Zweitligisten“, sieht der Jahn-Coach einen guten Grund, warum sich seine Akteure gegen die Handballfreunde voll ins Zeug legen sollten. Einen zweiten (eher negativen) Aspekt besitze ein Weiterkommen aber auch, räumt er ein: „Die zusätzliche Belastung ist nicht unterschätzen, denn unser Kader ist nicht gerade einer der größten.“

Im Vorfeld hat der Duderstädter Trainer aber alles getan, um die Basis für einen weiteren Verbleib im Pokalrennen zu legen. „Wir haben uns aktuelles Videomaterial besorgt, und ich habe mir Springe am letzten Samstag live angesehen“, berichtet Brandes, der die Crew um HF-Spielertrainer Sven Lakenmacher bei deren 39:24- Heimsieg über THW Kiel II beobachtet hat. Auch wenn der Ex-Nationalspieler nicht persönlich mitwirkte, weiß Brandes: „Lakenmacher ist nach wie vor der Dreh- und Angelpunkt des Springer Spiels.“ Man dürfe sich beim Versuch, die Aktionen der Gäste zu unterbinden, jedoch nicht auf Lakenmacher fokussieren, warnt Brandes. Mit bundesliga-erfahrenen Neuzugängen wie Claus Karpstein (HSV Hannover) oder Frank Habbe (TSV Burgdorf) habe der Gegner zu Saisonbeginn kräftig aufgerüstet, erzählt Brandes mit Hochachtung, und nach der Verletzung von Linkshänder Thomas Bergmann mit der Nachverpflichtung des 42-jährigen Christopher Nordmeyer „richtig nachgelegt“.

Um die neue Achse der Handballfreunde an ihrer Entfaltung zu hindern, betont der Jahn-Teamchef, müsse bei seiner Truppe alles 100-prozentig klappen: „Unser System muss absolut funktionieren.“ Eine Menge werde davon abhängen, dass der Innenblock erneut so stark agiere wie beim jüngsten 28:22-Heimerfolg im Punktspiel gegen GSV Eintracht Baunatal. Sowohl die Kombination mit Matthias Heim und Mark Tetzlaff als auch Tetzlaff im Verbund mit Christian Brand hätten ihn dabei voll überzeugt, freut sich Brandes. Im Angriff, lobt der Coach, habe ihm das Wechselspiel zwischen Tetzlaff und David Gelley auf der Spielmacherposition sehr gut gefallen: „Das ist genau das, was du dir als Trainer wünschst.“

In der vergangenen Saison spielten die Teams aus Duderstadt und Springe noch gemeinsam in der Regionalliga Nord. Die Jahner gewannen daheim mit 28:27, verloren das Rückspiel allerdings klar mit 21:29. Die Handballfreunde belegten am Ende den dritten, die Eichsfelder den vierten Platz.

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