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Freizeit ist für ihn ein Fremdwort

Uwe Bartram gehört zum Turnfest-Komitee Freizeit ist für ihn ein Fremdwort

Beim Turnen haben sie Uwe Bartram, den Vorsitzenden des Turnkreises Göttingen, damals weggeschickt. „Wegen der Länge war ich nicht ganz so geeignet“, erzählt er. Beim Turnen ist der in Reyershausen Lebende aber trotzdem wieder gelandet, gehört zum Organisationskomitee des Erlebnis Turnfestes in Göttingen.

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Ist sehr häufig am Schreibtisch zu finden: Uwe Bartram, der Vorsitzende des Turnkreises Göttingen.

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Er hat beim letzten Turnfest vor vier Jahren in Osnabrück gemeinsam mit seiner Frau Gisela schon kräftig die Werbetrommel gerührt. „Wir hatten einen Informationsstand, haben ganz viele Fragen beantwortet“, erzählt Bartram, der sich natürlich vor Ort auch beim Veranstalter informierte, die eine oder andere Anregung mitnahm. Zu seinem Aufgabenbereich innerhalb des Organisationskomitees zählt beispielsweise, die Verbindungen zu den örtlichen Vereine zu pflegen.

Einen sehr kurzen Dienstweg unterhält Bartram zum Vorsitzenden von Tuspo Weende, Christoph Hannig, seinem Vorstandskollegen, denn der Turnkreis-Chef ist bei den Weendern auch im Finanzvorstand tätig. Einem seiner zahlreichen Posten, denn beispielsweise steht er dem Tuspo Jahn Reyershausen vor, sitzt beim Niedersächsischen Turner Bund (NTB) im Finanzausschusss und nun eben auch noch im OK für das Erlebnis Turnfest. „Meine Frau sagt schon immer, wenn ich losgehe, dass ich bloß nicht mit noch einem Amt wiederkommen soll.“ Der Kalender von Uwe Bartram ist jetzt voller als zu seinen beruflichen Zeiten.

„Das Schlimme daran ist, dass ich ihn jetzt auch noch selber führen muss“, sagt der 67-Jährige und schmunzelt dabei. Er arbeitet gern und viel, achtet aber dennoch darauf, nicht später als um 20 Uhr vom Schreibtisch aufzustehen. „Ich arbeite wirklich gern, aber es muss nicht im Öffentlichen sein“, beschreibt der TK-Vorsitzende, der im April zur Wiederwahl ansteht.

„Bisher hat sich noch kein anderer gefunden“, so Bartram, der bereits signalisiert hat, erneut zur Verfügung zu stehen. Beim Aqua Training, Qi Gong und Gesundheitssport feilt er an seiner persönlichen Fitness. Denn langer Atem wird in den nächsten Wochen und Monaten bis zum Erlebnis Turnfest noch nötig sein. „Das Turnfest ist eine Mischung aus Altstadtfest und Kirchentag“, hat Bartram festgestellt.

Er freut sich auf das unvergleichliche Turnfestfeeling. Wobei er in seinem eigenen Bett schlafen wird. „Die Unterbringungsmöglichkeiten sind doch begrenzt. Und ich will ja niemandem einen Platz wegnehmen“. Das Rendezvous der Besten möchte er sich auf jeden Fall angucken, ebenso die Turngala und die Abschlussveranstaltung. „Ich versuche alles, was mich interessiert, zu probieren“, erklärt Bartram, der vor allem darauf hofft, dass die Göttinger sich in den letzten Tagen im Juni aus der Reserve locken lassen werden. „Da muss man einfach hin“, gibt es für den Reyershäuser keine Alternative zu diesem Termin. „Turner sind immer chaotisch, aber zum Schluss klappt dann doch noch alles.“

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