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VSG Göttingen verliert Nervenschlacht mit 2:3

Volleyball-Regionalliga VSG Göttingen verliert Nervenschlacht mit 2:3

Nach über 120 Minuten Spielzeit schlichen die Volleyballer der VSG Göttingen enttäuscht vom Platz: Zum ersten mal seit zwei Jahren hatten sie ein Heimspiel in der Godehardhalle verloren. Die VSG Hannover siegte mit 3:2 (27:25, 19:25, 22:25, 25:23, 17:15), obwohl Göttingen mehr Ballpunkte erzielte.

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Block der VSG Göttingen: Stephan Teumer und Jonathan Stemmann.

Quelle: Theodoro da Silva

Am Ende war es ein Sieg der Routine über jugendlichen Elan. Hannover hatte das Quäntchen mehr Glück, das man sich allerdings auch erarbeiten musste und das den Ausschlag zu Gunsten der Gäste gab. „Wir haben uns selber nicht belohnt, die Chancen zum Sieg hatten wir“, klagte demgegenüber Göttingens Trainer Matthias Polkähn. „Wir machen spektakuläre Punkte, um direkt danach leichte Bälle zu vergeben. Die Spieler müssen lernen, noch mehr Verantwortung zu übernehmen.“ Hannover sei auf Augenhöhe, jedoch nicht besser gewesen. „Sie waren aber in den wichtigen Momenten deutlich abgeklärter. Eine sehr ärgerliche Niederlage“, sagte Polkähn.

Das Spiel begann verhalten. Mitte des ersten Satzes konnten sich die Gastgeber zwar einen kleinen Vorsprung erarbeiten, doch die Führung der Göttinger schmolz vom 18:15 bis zum 25:24 dahin. Schwächen im Spielaufbau nutzte die VSG Hannover gnadenlos aus und gewann den Satz mit der ersten sich bietenden Möglichkeit 27:25.

Die Sätze zwei und drei waren lange Zeit hart umkämpft. Hier setzte der Göttinger Block entscheidende Akzente. Polkähns Truppe ging nach Sätzen mit 2:1 in Führung, doch die Gäste brachte dieser Rückschlag nicht aus der Ruhe. Konstant wie ein Uhrwerk spielte Hannover weiter, verwaltete eine frühe 4:2-Führung im vierten Durchgang bis zum Satzball zum 25:23. Im Tie- Break hatte die VSG Göttingen beim Stand von 14:13 und 15:14 zwei Matchbälle, ließ diese jedoch aus. Die Gäste nutzten beim 17:15 wiederum ihre erste Gelegenheit und feierten einen hart erkämpften Auswärtssieg.

Bei den Göttingern überragten Thor Bendix Wenning mit sieben Assen und gutem Angriffsspiel sowie Stephan Teumer durch schnellen und variablen Spielaufbau. Doch Mann des Tages war der ehemalige Grelli in den Reihen des Gegners, Lars Hobbie. Zwei Sätze lang war er von Göttingens Block nicht zu fassen, nahm in den wichtigen Phasen des Spiels die Zügel in die Hand. „Hut ab vor der Power, mit der die jungen Göttinger hier agieren, speziell Wenning haben wir nie in den Griff bekommen“, lobte er den Gegner. Dabei haben wir uns im Block auf ihn konzentriert. „Ein glücklicher Sieg, aber wir haben alles dafür gegeben“, sagte er.

Von Peter König

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