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VSG kämpft Titelfavoriten FC Schüttorf nieder

Volleyball-Regionalliga VSG kämpft Titelfavoriten FC Schüttorf nieder

„Wenn wir Schüttorf schlagen können, dann zu Saisonbeginn, wenn die sich noch nicht gefunden haben“, sagte Göttingens Trainer Matthias Polkähn vor der Partie gegen den selbsterklärten Aufstiegsaspiranten Nummer eins fast prophetisch.

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Erfolgreicher Angriff: Fabian Gillmann punktet für die VSG beim Sieg gegen Schüttorf.

Quelle: CR

Unter den Zuschauern drückten auch Robert Körner, Dominik Jennati-Lakeh, Marvin Dauer und Christian Teumer ihren alten Mitspielern die Daumen und wollten sehen, wie gut ihre Nachfolger sich in die Mannschaft eingefunden haben. Diese Eingespieltheit machte den Unterschied in einem über weite Strecken hochklassigen Match aus. VSG-Coach Polkähn hatte es geschafft, die Neuzugänge Hesse, Weigel, Garzmann und Gessat nahtlos zu integrieren.

Die VSG startete hochmotiviert in das Spiel, führte schnell 5:1 und 8:5. Speziell die Göttinger Mittelangreifer waren „on fire“, Jonathan Stemmann und Julian Hoffmann waren vom Gegner nie zu kontrollieren und rissen das Publikum mit ihren spektakulären Angriffen mit. Doch Schüttorf wurde seiner Favoritenrolle mehr und mehr gerecht und hatte sich bis zum 21:21 wieder herangekämpft, beide Teams erspielten sich Satzbälle. Mit Glück und Geschick konnten die Hausherren den Krimi mit 30:28 für sich entscheiden.

Nervlich noch angespannt schrieb Schüttorfs Trainer Theo Peters nun eine ungewohnte Aufstellung auf, vertauschte zwei Positionen. Dadurch waren die Gäste streckenweise völlig von der Rolle, 25:12 triumphierte das Heimteam. 2:0 Satzvorsprung für den Außenseiter, die VSG spielte an der oberen Leistungsgrenze und führte auch in Durchgang drei mit 18:15. Plötzlich würde den Göttingern klar, wie kurz sie vor einer Sensation standen. Und das lähmte die Kräfte, Schüttorf bäumte sich auf und bog den Durchgang zum 25:21. Jetzt zeigte sich die gute Moral, die in Polkähns Truppe steckt, denn statt einzubrechen nahm die VSG den Kampf an und erkämpfte sich mit unbedingtem Siegeswillen ein 25:23 und damit den Spielgewinn. Während die Gäste noch mit sich und dem Schiedsgericht haderten, feierten Polkähns Spieler mit den Zuschauern ausgelassen den verdienten Sieg.

„Wir sind als Team aufgetreten, Schüttorf hat viele überragende Individualisten, die aber erst zur Mannschaft zusammenwachsen müssen. Wir haben weniger Fehler gemacht, aufopferungsvoll gekämpft und fast alle Big-Points erzielt. Dank an das Publikum, auch dieses Mal war die Festung Godehardhalle uneinnehmbar“, freute sich Polkähn.

„Ich habe eine junge Mannschaft, die noch stabiler werden muss. Einige Akteure haben heute unter Druck nicht ihre ganze Leistung abrufen können. Und 80 Prozent reichen dann einfach nicht. Satz zwei nehme ich auf meine Kappe, ein Aufstellungsfehler darf mir nicht passieren“, sagte Gästecoach Peters.

Von Peter König

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