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VSG kämpft „mit Stöcken gegen Schwerter“

Volleyball-Regionalliga VSG kämpft „mit Stöcken gegen Schwerter“

Volleyball-Regionalligist VSG Göttingen startet am Sonntag, 26. September, in die neue Saison. Um 16 Uhr bekommen es die Göttinger in der Godehardhalle mit einem dicken Brocken zu tun: Zu Gast ist der FC Schüttorf und damit der klare Aufstiegsfavorit.

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Viele neue Gesichter bei der VSG: Trainer Matthias Polkähn, Stephan Teumer, Tobias Harms, Julian Hoffmann, Jonathan Stemmann, Thor-Bendix Wenning (stehend v. l.), Gerrit Garzmann, Rüdiger Hesse, Fabian Gillmann und Patrick Weigel (hockend v. l.).

Quelle: Pförtner

Nicht mehr dabei ist bei der VSG der langjährige Kapitän Markus Ludwig. Mit Ludwig verliert der Regionalligist nicht nur einen ruhigen und zuverlässigen Akteur auf dem Platz, auch außerhalb des Feldes hatte Ludwig sich jahrelang für sein Team engagiert und hinterlässt nun eine schmerzliche Lücke. Genau wie Ludwig haben auch Marvin Dauer, Srdan Popovic und Dominik Jennat-Lakeh Göttingen aus beruflichen Gründen verlassen. Robert Körner wiederum steht Trainer Matthias Polkähn wegen anhaltender gesundheitlicher Probleme nicht mehr zur Verfügung, ebenso Libero Christian Teumer. Doch fast alle scheidenden Akteure lassen ihren Spielerpass vorerst bei der VSG und haben versprochen, im Notfall noch einmal einzuspringen.
Polkähns größte Aufgabe besteht nun darin, eine komplett neue Annahmeformation zu finden. Als Neuzugänge kann er dabei auf Gerrit Garzmann, Patrick Weigel, Rüdiger Hesse und den erst 15-jährigen Kaderspieler Fabian Gessat bauen. Die Korsettstangen der Mannschaft sind aber sicherlich die verbliebenen Akteure aus der vergangenen Spielzeit. Nach einem einjährigen Ausflug auf den Außenangriff wird Stephan Teumer wieder als Zuspieler das Spiel lenken. Thor-Bendix Wenning, Julian Hoffmann und Jonathan Stemmann sind auf der Mitte etablierte Regionalliga-Kräfte. Nach nur einem Jahr Lehrzeit in der Regionalliga ist Tobias Harms auf der Außenbahn bereits unverzichtbar, Fabian Gillmann ist der Routinier auf dieser Position. Die Vorbereitung verlief nicht ideal, weil selten das komplette Team beisammen war. Aber in Testspielen und Vorbereitungsturnieren zeigte sich, dass viel Potenzial in Polkähns Truppe steckt.

Schüttorf hat sich mit zwei erstligaerfahrenen holländischen Profis verstärkt, sich mit dem ehemaligen NVV-Kaderspieler Johann Schumacher verstärkt und seinen Kader aus der vergangenen Saison nahezu komplett zusammengehalten. Schüttorf präsentierte sich beim NVV-Pokal in überragender Frühform und erreichte souverän die Zwischenrunde. „Wir kämpfen mit Stöcken gegen Schwerter. Die haben mehrere Profis in ihren Reihen und wollen aufsteigen“, stellt Polkähn klar. „Aber wenn wir sie schlagen können, dann am ersten Spieltag, wenn sie noch nicht komplett eingespielt sind. Außerdem ist die Festung Godehardhalle immer ein Faktor für uns gewesen, mit unseren Zuschauern im Rücken können wir über uns hinauswachsen“, sagt Polkähn vor dem Spiel David gegen Goliath.

Von Peter König

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